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31.12.10

Silvester


We have a situation. Alles Gute Ihnen!

Christian, Link | 18:53 | Comments (0)

29.12.10

Herzlicht



Singend helfen: Projekt Herzlicht.

Christian, Link | 22:03 | Comments (0)

28.12.10

Irrungen (und Wirrungen)


»Ich habe mich 1990 geirrt. Ich habe gefürchtet, die Einheit Deutschlands sei eine Gefahr für Europa, ich habe gedacht, ein neuer Einheitsstaat wird automatisch rechtsextrem« - Lothar Bisky im aktuellen Spiegel.

Das ist an sich sehr in Ordnung und diese (späte) Einsicht des ja nicht ganz unsympathischen Politikers ist also zu begrüßen. In einem Nachsatz dazu meint er: »Unser Nein zur Einheit kam aus einem Ja zum Antifaschismus, der (sic) reflexartig war. Das war erklärlich, gut gemeint - aber falsch.« Es ist richtig, dass dieses Nein zur Einheit falsch war. Falsch wird es aber auch immer bleiben, dieses Nein als erklärlich zu verklären. Das gut gemeint sei dahingestellt.

Christian, Link | 20:07 | Comments (0)

27.12.10

Sonntagsfahrer usw.




Christian, Link | 21:33 | Comments (0)

23.12.10

Der Letzte ...


Das ist ja ganz was Neues für mich. Am 23. Dezember über (beinahe) alle Geschenke zu verfügen. Im Büro bin ich zwar noch immer, aber bevor ich jetzt in Kürze das Licht ausschalte, wollt ich Ihnen noch ein schönes Fest morgen wünschen. Wie immer Sie die nächsten Tage verbringen, was immer Sie machen, machen Sie es gut. Bis bald.

PS: Zwecks des vielen Spams hier (ja, Uraltblogsoftware) habe ich leider alle Kommentarmöglichkeiten mit Ausnahme dieses Postings abschalten müssen. Das Universum wirds mir verzeihen.

Christian, Link | 20:58 | Comments (0)

Very late




So gehts ja nicht. So kommen wir mir nicht aus! Wie jedes Jahr um diese Zeit und vor allem weil ich es heuer noch gar nicht gehört habe nicht, hören und schauen wir Wham mit Last Christmas. Und ich sage Ihnen, jedes Jahr wird das besser. Jedes einzelne Jahr. Ich hörs schon anklingelingen ... dumdidida dididumdidida, dumdidididumdidida ... hach. Herrlich. Immer wieder herrlich.

Christian, Link | 19:28 | Comments (0)

Designini



Minimalism in packaging design. [via DA]


Christian, Link | 19:19 | Comments (0)

22.12.10

Twitter


»Es ist ein technischer Fehler aufgetreten. Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit - wir lösen das Problem und alles wird bald wieder seine Richtigkeit haben.«

Christian, Link | 21:05 | Comments (0)

21.12.10

Weihnachten 2.0


»N.N. ist dringend für die ersatzlose Streichung des Wahnsinns Weihnachten. Wer Bäumchen schmücken muss oder Kekschen backen, soll das tun. Das stört auch niemanden. Alles andere ist Geisteskrankheit auf Höchststufe.«

»wie war. konsumwahn bis zum exzess. hat ja auch längst nicht mehr mit den christen zu tun, darum ist es auch nicht mehr wegzukriegen. alle machen mit, kaum einem taugt's. die wirtschaft freut sich, wieder ein neuer umsatzrekord. playstation... und i-pad sind ausvekauft, die firmen schenken sich gegenseitig billigen wein und die belegschaft lässt bei der weihnachtfeier die sau raus. wieder ein paar uneheliche kinder mehr. ich schreib' jetzt meinen brief ans christkind. libes kristkind, kannst du bite eine grosen kometen auf die eade werfen das ich mir das niht mea anschaun mus. danke dir, dein N.M.«

»weihnachten ist das siegesfest der konsumgesellschaft. sie feiert den holocaust an den familien, deren kinder nur noch durch bestechung veranlasst werden können, vertrauen in die eltern vorzutäuschen. kein wunder, das alle betrunken sein müssen, um das ertragen zu können. N.O.«

»Holy Bimbam, aber er hat recht. N.N.«

»etwas krass, aber der grundgedanke stimmt. N.M.«

[Entnommen einer Diskussion auf Facebook.]

Christian, Link | 11:23 | Comments (0)

17.12.10

Tempi passati




Meine Damen und Herren, anläßlich dieses schönen Tages hören wir heute die Messe in d-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart.

Christian, Link | 13:48 | Comments (0)

Oi dialogoi


Das wirklich Allerschlimmste an diesen zweinulligen Dialogen ist ja nicht einmal ein schlicht ablehnender Kommentar.

Es sind diese »Danke, sehr interessanter Text, echt wichtig, aber ich würde nur nicht hinter dem vierten Beistrich neben dem kleinen Punkt eine Pause machen, das würde dann viel besser in nichtklassische Indeologie-RODs passen.« Gefolgt oft von einem (ich kann es nicht mehr lesen) »Ad«.

Meist nach der Art »Ad dem oberen von Dir sehr richtig als wichtig erkanntem Aspekt, darf ich noch anfügen, dass ich eher ein klein wenig die B-Seite beleuchten würde.« Was in Klarsprach ungefähr »Ad dem uninteressanten und definitiv kein Fahrrad nie im Leben nicht umwerfenden Kinderkram, den Du da beleuchtest, halte ich es natürlich für viel wichtiger und geradezu lebensnotwendig, die einzig vernünftige und damit die Seite B hervorzuheben.«

Und dann gehts von vorne los, in aller Regel nach dem Muster »Danke, vielen Dank für diesen wirklich wichtigen und mich und die ganze Welt bereichernden Beitrag, den Du mir und meinem Text hier gewidmet hast. Ich darf aber nur anfügen bzw. Dich bitten auch auf diese Sicht (= meine und damit die einzig relevante) einen Augenmerk zu legen. Ausserdem danke ich den wissenschaftlichen Bloggern S. Hinz und R. Kunz, die mir, dem Universum und dem Land hinter der Sonne soviel Nutzen gebracht haben (= Hinz und Kunz, die aus weiß der Teufel (achso, den gibts ja nicht) weiß der Admin warum, immer vier Besucher mehr auf ihrem in Wahrheit auch nicht entscheidenderem Blog haben).«

Mir passieren solche Dialoge eher selten. Was auch damit zusammenhängen mag, mich zu oft nach ein, zwei Zeilen als ÖVPler zu erkennen zu geben. Was in gut 29 von 31 Fällen ausreichen kann, den Dialog mit mir eher pikiert einzufrieren. Ich denke, immer muss ich nicht darüber traurig sein.

Christian, Link | 08:36 | Comments (2)

15.12.10

Wohin und zurück


Der Feuerhaken.org, der zwischendurch der thomasknapp.at war, ist jetzt wieder der Feuerhaken.org. Dies nur fürs Protokoll, weil ich (noch immer!) keine ordentliche Blogrolle habe und weil der Thomas Knapp da wie dort immer einen Besuch wert ist.

Christian, Link | 20:49 | Comments (1)

Mural


»Was bedeutet das für uns, die wir Texte schreiben und hoffen, dass sie jemand liest? Es wächst eine Generation heran, in der mehr als jedeR Vierte nicht lesen kann.« - Yilmaz Gülüm sieht das geschriebene Wort in Lebensgefahr.

Christian, Link | 12:42 | Comments (0)

14.12.10

Genaue Klonen


Die gute Tracy Rutherford schreibt mir heute per E-Mail: Klonen von Armbanduhren von Top Qualitaet. Wenn Ihr Business Stil verlangt, dass Sie ihn unterstreichen, aber Dinde dafuer kosten zu viel chronometer, besuchen Sie unser Internet Geschaeft. Unsere Armbanduhren sind Klonen, aber sie sind genaue Klonen. Dies ist die beste Loesung fuer alle Situationen, kaufen Sie diese online.

Ist das was? Meinen Business Stil möchte ich allemal unterstreichen. Und Tracy weiß halt, dass die Dinde dafür zu viel chronometer kosten. Die besuche ich jetzt im Internet Geschaeft, die Uhren sind zwar Klonen, aber immerhin genaue Klonen. Tracy, danke. Ju mäd mei Däi.

PS: Und, lieber Gerald, nein! So wirklich im Leben kann kein Puntschstandel von welcher Organisation auch immer sein ... ;)

Christian, Link | 16:08 | Comments (0)

Po*n'or'Pop (Good Luck)



Zwischendurch mal wieder eine Partie Po*n or Pop ...


Christian, Link | 12:40 | Comments (0)

Supporting Mom & Dad



More than 10000 parents served. [via sm]


Christian, Link | 11:28 | Comments (0)

13.12.10

12.12.10

Meet the Masta


Ein erstes Screening der Webseiten des Lyceum Alpinum Zuoz sowie der St. Gilgen International School Austria lässt die schweizer Schule doch deutlich besser dastehen. Und das nicht einmal bloss der Tatsache geschuldet, dass offenbar nur die Schweizer in der glücklichen Lage sind, sich auch in ihrer Landessprache noch verständlich machen zu können.

Besucht man nämlich den Headmaster of St. Gilgen, wird man dieses in einer Portraitform ansichtig, welche mittlerweile nicht einmal mehr oststeirische Versicherungsvertreter oder Gemeinderäte von Kleinstädten mit eigenem Statut in ihrem Portfolio verwenden. Und wie um diese hilflose Denkerpose etwas zu stützen, ist des Headmasters erster Gedanke natürlich gleich einer von Aristotle. Gut, man will halt den 45765 Euro zahlenden Eltern (pro Schüler und Schuljahr, ohne Schuluniform) was bieten. Dass der Aristotle das übrigens so gar nie nicht gesagt haben soll, spielt dabei keine so große Rolle. Wer bereit ist, über 610000 Schilling fürs Schuljahr beim Headmaster of Excellence zu zahlen, wird sich doch nicht über solche Kleinigkeiten aufregen. Alles eine Frage der Habits.

Christian, Link | 22:00 | Comments (0)

11.12.10

Kauderwelsch


Gut, dass die ganzen jungen Pfeifen beim Standard das gute alte Kabel nicht kennen, könnte natürlich nur eine junge standardlesende Pfeife erschüttern; würde die denn das gute alte Kabel kennen. Aber der Hans Rauscher? Schreibt auch von den Cables. Also von den Cables schreibt er. Aha. Ist wahrscheinlich schicker. Näher dran als nur dabei.

Ganz was Anderes. Mir geht diese neue Nichtkleinschreibe hier schon ziemlich auf die Nerven. Weiss überhaupt nicht, wie ich da jetzt weitermachen soll. Außerdem hab ich ja fürs Blog keinen Lektor. Da haben die (beinah) konsequente Kleinschreibe und die (beinah) konsequente ß-Verweigerung natürlich meine orthographischen Schwächen stark kaschiert. Wo wird das enden?

Christian, Link | 16:48 | Comments (0)

Worte folgen


»Dass ein Unternehmen, das seine Struktur, seinen Sitz und seine Finanzierung verschleiert, für die Veröffentlichung geheimer US-Daten als neue Wunderwaffe von Transparenz und Demokratie gefeiert wird, ist nur unter der Prämisse des massentauglichen Antiamerikanismus denkbar.« - Vielleicht gefährdet WikiLeaks die Demokratie mehr als China von Michael Fleischhacker, Die Presse vom 11.12.2010

Christian, Link | 16:30 | Comments (0)

Ankündigungen


Also dieser Satz! Wunderbar. Heute in einem Kommentar gelesen. Den muß ich Ihnen vorschreiben. Diesen Satz. Aber nicht gleich, das wär so internetmäßig, so übereilt. Und gut Ding braucht halt Weile. An Marmor wie auf dem Bildschirm.

Deswegen vorweg noch ein Gedanke zum heutigen Interview mit dem Peter Handke (vor drei Wochen noch in der Zeit, heute schon in Graz) in der Kleinen Zeitung. Auch eine tolle Sache. Ein bisschen - natürlich - der Regionalität verpflichtet das Interview, aber jedenfalls lesenswert. Sympathisch ist er mir ja nicht so, der Peter Handke, aber gern haben tu ich ihn, sowas von. Ja, und da war da noch gestern ein Gespräch mit dem Peter Weibel im Standard, also eigentlich heute in der Printausgabe, gestern hab ich das aber schon (i confess) online gelesen. Das ist - gut der Peter Weibel ist ja auch nicht blöd - ein recht gescheit verpacktes, dafür aber ausnehmend lähmendes, Geschwafel. Vielleicht komm ich noch dazu, uns zu erläutern, wo überall Weibel Irrungen erliegt. Vielleicht aber auch nicht. Weil da noch ein ganzer Kurier und ein beinah jungfräulicher Standard vor mir auf dem Tisch liegen. Und diesen Satz, diesen Satz aus diesem Kommentar, der kommt heute noch. In diesem Blog.

Christian, Link | 14:35 | Comments (0)

09.12.10

Teasin Teasin




Hab flüstern gehört, dass sich heute Nachmittag
ein Besuch beim Paperwalker empfiehlt ...


Christian, Link | 12:45 | Comments (0)

Twitterio


»Could not follow user: You have been blocked from following this account at the request of the user.«

Sowas. Gottseisgedankt erfahre ich von dem mit den jungen Medien viel besser vertrauten jungen Freund, dass eine Blockung auf Twitter nicht unbedingt einem unfreundlichsten Akt gleichkommen muss. Trotzdem tut mir das natürlich leid.

Christian, Link | 12:30 | Comments (2)

Overmessaged



Ist mir gleich ein bisschen viel erschienen.
Ganze 1068 x gespamt.



Christian, Link | 11:48 | Comments (0)

02.12.10

Overmessaged (Spamless)


Gestern hab ich ein Experiment gemacht. Hab mir den Club Zwei zum Thema »Wikileaks« (das ist diese fragwürdig tätige Organisation, gegen deren Chef ein internationaler Haftbefehl anhängig ist) auf ORF 2 angeschaut und gleichzeitig, die Möglichkeiten des Web 2.0 nutzend, den Twitterstream zum Schlagwort Club 2 sowie die Livekommentierung des Clubs auf der Standard-Webseite verfolgt. Habe also drei (3!) Kommunikationskanäle gleichzeitig genutzt.

Und wenn ich dabei ein Drittel des Besprochenen inhaltlich (annähernd seriös) mitbekommen habe, dann ist das wahrscheinlich eine zu optimistische Einschätzung meiner Aufnahmefähigkeit.

Es ist unmöglich einer Gesprächsrunde zuzuhören, Argumente aufzunehmen, abzuwägen, zu verwerfen oder zu goutieren, wenn man gleichzeitig alle zehn Minuten etwa 25 neue Kurznachrichten auf Twitter (sogenannte Tweets, den modernen Menschen erscheint es nicht mehr als zeitgemäß in der eigenen Sprache Dinge beim Namen zu nennen; der damit verbundene Niedergang der Ausdrucksfähigkeit wird übersehen) sowie im Standard alle drei bis vier Minuten einen Kurzkommentar eines findigen Redakteurs nachzulesen hat.

Zumindest mir ist das unmöglich. Und da ich wenigstens eine Ahnung davon habe, doch nicht Mittelpunkt alles Wesentlichen zu sein, gestehe ich das gerne dem einen oder anderen zu, das zu vermögen. (Aber kaum einen von den Pappnasen, die da auf Twitter ihre - in aller Regel abschätzigen - Kommentare fallen lassen.) Endgültig unmöglich dann die Dialoge zu verfolgen, die innerhalb Twitters stattfinden bzw. im Standard-Chat. Also auch unmöglich, dass die irgendeinen Sinngehalt verborgen hätten.

Da wurde etwa gestern die gute Ursula Plasnik, ehemalige wie wunderbare Außenministerin Österreichs, auf Twitter zerissen, weil sie vom »Herrn Wikileaks« gesprochen hat. Jetzt muß natürlich nicht jeder über die Größe verfügen, dem spröden Charme der Ministerin zu verfallen oder diesen auch nur als attraktiv zu empfinden. Aber Plasniks »dieser Herr Wikileaks« war schlicht und einfach eine mehr als zulässige und jeder ordentlichen Gesprächssituation angemessene, pointierte Positionierung dieses weltweit gesuchten Verdächtigen.

Und ich muß gestehen, den Namen eines jeden einer Vergewaltigung bezichtigten Australiers hab ich auch nicht im Kopf. Und will ich gar nicht haben. Wiewohl, nur fürs Protokoll, ich weiß, dass er unschuldig ist! Mehr kann ich ja gar nicht wissen. Und selbst wenn mir der Anchorman des ORF etwa via Twitter ein lustiges Video auf YouTube präsentieren würde, in dem irgendwelche Dolme - oder auch die von mir im Allgemeinen sehr geschätzten Christoph und Lollo - die sofortige Inhaftierung Julians (Endlich einmal eingesperrt! Endlich hinter Gittern! Endlich tätowiert von den Mithäftlingen. Usw., usf.) ersingen wollten, wäre ich natürlich dagegen.

Egal. Insgesamt hat dieses Fernsehtwitterchatten natürlich was Magisches an sich. Weil es der Imagination dient, nicht alleine fernzusehen, nicht alleine zu sein. Weil es der Imagination dient, am Gespräch teilhaben zu können, also mitreden zu können. Und das ist was. Aber es ist nicht besonders viel. Und für mich war bei dem Experiment fast traurig, wieder einmal vor Augen geführt bekommen zu haben, dass diese (virtuelle!) Partizipationsmöglichkeit vor allem die Lust des Menschen am Gehässigen fördert. Denn nur eines war vielen Twitteranten lieber als über ihre Gegner (in der Club-Zwei-Runde) herablassende und durchaus auch verächtlichmachende Kommentare abzugeben: wenn man diesen Gesprächsteilnehmern überhaupt gleich den Mund verboten hätte. (Das gilt natürlich nicht für alle Kommentare; eine recht starke Tendenz in diese Richtung habe ich beobachten können.)

Mit Demokratie, mit Diskussion, mit Meinungsaustausch, mit gegenseitigem Respekt hat das alles wenig zu tun, was die österreichische Web-2.0-Gemeinschaft da aus sich herauslässt. Das ist eine Ansammlung von Einzelgenies, die alle davon überzeugt sind, jeden (jeden!) Sachverhalt in 140 Zeichen beurteilen zu können. Oder im Notfall, wenn es um die Weltwirtschaftslage geht oder ums Klima, halt in einem schnell hingefetzten Blogeintrag.

Unkorrigiert gepostet.

Christian, Link | 19:01 | Comments (0)

Oben (Up)



Staircase shelfing system by Danny Kuo.
[via and thanks to swissmiss]


Christian, Link | 17:06 | Comments (0)

01.12.10

Gift Tipp 10 #4 (Buch)



Illbilly The K.I.T.T. (Edition Monopol)
Didgeridoo zum Frühstück

»Eben wollte ich statt Erektion eigentlich Penis schreiben. Aber der Text würde dann ziemlich sicher wieder im Spam-Ordner des Lektors landen.«

Seit bald fünf Wochen liegt dieses Buch jetzt bei mir am Schreibtisch. Und ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Didgeridoo zum Frühstück. Kolumnen der Know Nothing Gesellschaft ist jedenfalls was anderes. Was ganz anderes. Ich habe diese Kolumnen von Illbilly The K.I.T.T. in der Zeitschrift The Gap regelmäßig überflogen und spätestens beim ersten Pimmel oder der zweiten Masturbationsassoziation überblättert. Und dann hab ich das Buch - übrigens mit sehenswerten Illustrationen von Jakob Kirchmayr - plötzlich da gehabt.

»Ich weiß nicht, wie sie es genau anstellte, ich vermutete, sie hatte sich schlangenartig das Schultergelenk ausgekegelt, aber sie fand meine Prostata.«

Es ist ein gutes Lesebuch; zumindest fürs Büro. Ich blättere da jetzt jede Woche so eine oder zwei Zigaretten lang drin herum und finde immer wieder kleine Kostbarkeiten an Sätzen.

»Wenn du nicht weißt, wie dick du dich anziehen sollst, schau aus dem Fenster, warte bis die erste alte Frau vorbeikommt und trag dann eine Schicht weniger.«

Das kleine Büchlein - erschienen im Verlag Luftschaft - ist das ideale Geschenk für Menschen, die sie schon sehr gut und lange kennen oder auch für solche, mit denen Sie eigentlich gar nichts verbindet. (Zum Flirteinsatz ist es nicht wirklich geeignet; oder vielleicht auch der Bringer; was weiß ich da schon.)

::: Jetzt bei Amazon Gutes* tun: Didgeridoo zum Frühstück

* Wenn Sie das Buch mit diesem Link bei Amazon bestellen, bekommt der Verein Laafi ein paar Prozente des Kaufpreises gutgeschrieben. Na, das ist eine tolle Sache.

Christian, Link | 18:15 | Comments (0)

Mundart again


Der Jahreszeit, dem Straßenbild entsprechend, darf ich Ihnen heute mein drittes Mundartgedicht präsentieren: Stadtschnee.

Christian, Link | 17:18 | Comments (0)

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