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25.02.10

Sunshine



Alles Gute :)


Christian, Link | 14:39 | Comments (0)

23.02.10

Such den Superstar


das schlimmste für die ganzen pfeifen ist es ja, ihre kleine tochter oder ihren kleinen sohn so ungeheuer zu vermissen. aber sie machen es alle ja nur für die kleinen. schöner satz auch in diesen tagen: den wünscht sich keiner, den vierten platz. vom schleudersitz einmal ganz abgesehen. ansonsten gäbe es noch einiges, aber grade keine zeit.

ps. für die ablage, firefox 3.6 crasht auf meinem 10.4.11 dauernd. redated also auf 3.5.8

Christian, Link | 12:33 | Comments (0)

22.02.10

Politik



Johanna Dohnal, 1939-2010


Christian, Link | 11:25

18.02.10

Hallucination factory


da fügt halt so eine göre ihre den doppelkonsonanten kaum verdienenden zwei, drei annalen zu einem roman zusammen und wird beachtet. gut, das deutsche futon wurde natürlich auch treffsicher bedient. backfisch, tochter eines theaterschaffenden, noch dazu im osten, scheidungskind*, vögelt in berlin oder in taxis, der eine abort hier der andere rausch da. wenn das nicht der stoff ist, aus dem etwa märz'sche träume sind.

also beachtet. wunderbare geschichte. und dann das mit dem abschreiben. puh! geht es durchs land. eine welle der erregung. abgeschrieben! sie, nix blöd und rotzfrech - ist ja eben eine göre im besten sinne - stellt das dann als selbstverständlichkeit hin. puh! denkt sich das deutsche futon und wartet einmal ab. abwarten heisst heutzutage etwa zwölf stunden keine luftblase ins netz zu schicken.

und was steckt mir mein dealer heute morgen mit den leichten malb und dem redbull gemeinsam zu? richtig! Die Zeit. (dankenswerterweise hat es die wöchentliche diesmal kapellersche abrechnung der özeit mit dem bösen nicht zu einer titelmutation geschafft. das fürs protokoll.) und was ist jetzt oben auf der zeit? dieses dirndl. dieser ausgefuchste werbeschmäh. noch dazu in einer reihe mit Thomas Mann (!!!), Georg Büchner (!!) und Bertold Brecht (gut, ...) also bitte! das schlägt dem fass den boden aus.

ja, werden sie sagen, neidisch bin ich, werden sie sagen. na sicher auch im übrigen. trotzdem. am cover. mit Thomas Mann! naja. ich muss die welt ja nicht verstehen, die ich da täglich um mich herum erfinde.

ps. selbstverständlich habe ich bisher nichts von der geschichte dazu gelesen. es ist also durchaus denkbar, dass sich mir da noch neue aspekte eröffnen. wenn auch nicht wahrscheinlich und wenn auch nicht vorm wochenende. man hat ja was zu tun.

* zumindest getrennte eltern

Christian, Link | 12:07 | Comments (0)

17.02.10

Manager, Musiker ...


»Ja, es war die Werlhof, die medizin. Operationen als männl. Technologie ablehnte. Auch für ihren Sohn. Hoffe, der hat den Trampel überlebt.« [quelle]

jetzt hab ich das interview mit Claudia von Werlhof ob der zahllosen kruden aussagen natürlich nicht eimal ignoriert. beim lesen dieses oben zitierten tweets musste ich nun an meine gestrige (fadenlose) suada denken. wahrscheinlich lehne ich ja jeden einzelnen gedanken eines langen tages der guten frau professor herzlichst ab. was fallt aber diesem ungehobelten kerl, diesem papiersackerl voller grobheit ein, so über eine mutter und ihr kind sich zu äussern? (öffentlich, wohlgemerkt. es geht mir nur ums öffentliche.)

Christian, Link | 14:54 | Comments (0)

16.02.10

Generation Jetzt


ich muss mit dem twitterwerch aufhören. einen hinterhältigeren zeitdieb kann man sich ja wenig vorstellen. diese trottelhafte imagination von kommunikation tut ja nichts anderes, als die ständige vorstellung zu perpetuieren, man könnte was versäumen. und radikalisieren tut das zeug auch; das ganze netz tut das. zumindest das, was wir netizen im deutschen sprachraum dort treiben.

ich etwa werde immer konservativer, wahrscheinlich sogar rechter. und selbst die mir schon seit wochen selbst verschriebene, tägliche ration Andreas Unterberger als gegenmassnahme greift da immer weniger. (gut, ...)

dialog? pah! alle sind wir nur damit beschäftigt, die immer härter werdenden bretter vor den köpfen der anderen mit möglichst viel häme und hass anzubohren oder, und das viel inbrünstiger, zu beschmieren. das brett vor dem eigenen kopf stört dabei natürlich gar nicht. wahrscheinlich dient es sogar gut dem hinterhältigen trieb, das eine ums andere mal noch ein bisschen gemeiner, noch ein bisschen untergriffiger zu werden.

und merken, merken tut das keiner. es ist wie mit dem zib-moderieren. Armin ich finde twitter super Wolf gilt als leuchte heimischen tv-journalismusses. da nimmt es nicht wunder, wenn alles was nachkommt denkt, ein gutes interview beginnt mit einer möglichst raschen wie unfreundlichen unterbrechung.

und sogar die Zeit (die wunderbare zeit, die toll ist, die super ist, die ich schätze und ... die ich genau deswegen eben auch ab und an kritisiere) stellt heute so einen furchterbaren dummschwätzer-artikel (gut, das dummschwätzer schreiben wir jetzt meinem ärger zu) artikel also ein, in dem es um dieses google-buzzwerch geht.

»Der Start des Google-Netzwerks war ein Desaster, ignorierte es doch die Privatsphäre. Doch reagierte man schnell. Übrig bleibt ein prima Werkzeug zur Kooperation. Es gab wohl kaum eine Produktvorstellung in letzter Zeit, die so heftige Reaktionen auslöste wie der Versuch Googles, den Netzwerkdiensten Twitter und Facebook Konkurrenz zu machen.« [quelle]

was heisst desaster? welche hohlbirnen schreiben da jetzt schon auf zeitonline, die so wenig feingefühl beim zeichnen ihrer rhetorischen figuren beweisen? was heisst kaum eine Produktvorstellung in letzter zeit? auf das komische tablett zu vergessen, wäre ja noch eine auszeichnung! aber was heisst es in verbindung mit heftige reaktionen? weil abertausende tweets, nein, weil zigtausende schwachbirnen »b u z z« in ihre tastatur und ins twitter geklopft haben? alleine ich an die dreimal.

»Doch die gleichnamige Plattform, die in der vergangenen Woche vorgestellt wurde, fiel erst einmal durch Pannen, Stottern und Ärger auf.«

pannen, stottern und ärger? weil pickelgesichtige blogautoren oder mit unvorstellbar viel freizeit ausgestattete universitätsassistentinnen schwachstellen aufgedeckt haben? die es nun verhindern, dass - wie es weiter im text lautet - »eine Frau ihren geschiedenen und gewalttätigen Mann in ihrem Buzz-Freundeskreis wieder fand.«*

was ist das alles für ein hanebüchener topfen? wo leben wir alle? ausschliesslich im hier und jetzt der unvorstellbaren weiten unseres wievielauchimmer-zoll-bildschirmes? in der totalen umkehr jedes sinnvollen autoritätsgefälles, die alles, was aus strukturen kommt zu ungeheuerlichkeiten (im besten fall) verdreht und jede flatulenz eines anonymen oder wenigstens unabhängigen wichtigbloggers (oder twitterers oder facebookerers oder weissderhimmelwaserers) so schnell zur dogmatischen weisheit erstarren lässt, dass unser aller nasen gar keine gelegenheit erhalten, wenigstens eine kurze prise des eigentlichen inhalts zu erschnuppern.

ps: nein, ich denke nicht, dass das internet ein teufelszeug ist. ja, ich verstehe und schätze den nutzen moderner technologien. nein, ich denke nicht, dass junge menschen autoritäten nicht in frage stellen sollen. ja, ich halte politischen diskurs für möglich.

* der link von der zeit zur »quelle« dieser allgegenwärtigen und ganz selbstverständlichen gefahr (mann, gewalt, was brauchst du mehr?) führt zu einer webseite auf der ganz unten dezent vermerkt ist, dass es sich lediglich um die wiedergabe eines postings auf einem anderen blog handelt. dieses ist nicht online. wird es aber sicher irgendwann einmal gewesen sein.

Christian, Link | 16:53 | Comments (2)

Fasching mal wieder



make your own arab avatar. [via eman]


Christian, Link | 13:50 | Comments (0)

13.02.10

Mehr Licht


»Es sind einzelne, tief greifende Eingriffe unerlässlich, soll die Integrität der staatlichen Institutionen, von Parlament, Justiz, Regierung und Verwaltung, wiederhergestellt werden, damit notwendige Reformen von den Bürgern als legitim anerkannt werden.« - Daheim im Spiegelkabinett von Johannes Voggenhuber, Die Zeit, 7/2010

dieser artikel des ehemaligen europaabgeordneten lohnt erstmals (plusminus, più meno) die mühen des lesens der österreichseiten in der zeit. klar, geistreich und vor allem unaufgeregt formuliert, bringt er den zustand der österreichischen politik, wohl auch den der europäischen und damit den weltweit funktionierender gemeinwesen auf den punkt. alleine die tatsache ohne die wortblase postemokratie* auszukommen, hebt diesen über weiteste strecken ausnehmend klugen text angenehm hervor. ausserdem hat er mich daran erinnert, wie traurig es um die partei der grünen steht, die diesen hellen kopf zugunsten einer person ins altenteil schickt, von der ich nur ein detail bisher mitbekommen habe. und dieses detail wiederrum eines ist, das mich nichts anzugehen hat, jedenfalls aber schlicht nicht interessiert.

* wer aller in unseren landen gerade belege konstatiert, in der postemokratie angekommen zu sein, macht ja beinahe noch mehr kopfweh als das lesen des Crouchen werkes. (über seite fünfzehn hinaus wohlgemerkt.)

update beim lesen dieses eintrags stelle ich gerade fest, dass der eindruck erweckt werden könnte, ich würde die listenerste der grünen im europäischen parlament geringschätzen. es ist mir anliegen dies deutlich zu verneinen.

Christian, Link | 12:57 | Comments (0)

12.02.10

Aufklaren


»Der Scharfmacher wittert überall den Feind und macht zwischen Islam und Islamismus keinen Unterschied.«
Der Streit um den Islam von Thomas Assheuer, zo, 5.2.2010

Christian, Link | 16:03 | Comments (0)

10.02.10

Haltet den Dieb?


standardchat; twitter; buzz. t.b.c.

Christian, Link | 09:59 | Comments (0)

05.02.10

Neue Sachlichkeit


»Klar, der Club 2 ist kein Fünf-Uhr-Tee. Doch gab diese emotionsgeladene "Gesprächssituation", in der es kaum jemandem gelang, einen Gedanken auszuführen, das getreue Abbild eines vollkommen festgefahrenen politischen Dialogs, in dem sich wie gewohnheitsmäßig schäbige rechte Populismen mit zornigen und aussichtslos auf Sachlichkeit pochenden linken Positionen berührungslos abwechselten. Auf entsetzte Mienen von Doron Rabinovici folgte das joviale Lächeln von Karl-Heinz Grasser.« - so beschrieb Margarete Affenzeller (Der Standard) den club zwei vom letzten mittwoch (siehe dazu auch die zusammenfassung im club-zwei-blog). ich war jetzt kurz versucht, das internet ein für allemal abzuschalten, Michael Fleischhackers vorschlag, den ORF in den konkurs zu schicken, hat mich vorerst davon abgehalten. was aber ist das für ein geisteszustand, der bei diesem club aussichtlos auf sachlichkeit pochende linke positionen vertreten sah? ich kann nur annehmen, dass diese unheimlich verquere kritik Affenzellers ärger darüber zuzuschreiben ist, dass jedes vernunftbegabte wesen nach dieser diskussion verleitet ist, sofort und bedingungslos einem Karl-Heinz-Grasser-Fanclub beizutreten.

Christian, Link | 11:44 | Comments (0)

04.02.10

In TV We Trust


heute wärs eigentlich and der zeit, ihnen vom derzeit besten format im österreichischen fernsehen zu berichten. genauer sind es zwei formate, beide dienstags zur primetime auf ATV. zuerst Das Geschäft mit der Liebe - Frauen aus dem Osten und daran anschliessend Saturday Night Fever - So feiert Österreichs Jugend. leider ist uns ein eingeklemmter nerv in meinem rücken dazwischengekommen. der mir das tippen - beinahe - verunmöglicht. bis sich das wieder eingerenkt hat, schwelgen wir in der vergangenheit und werfen einen blick ins jahr 2004. als wir noch selbst unterwegs waren. und der sprudel nicht nur im fernseher versickerte ...

Christian, Link | 20:24 | Comments (2)

03.02.10

Screen me


»IdleWeb is a screen saver module for Mac OS X that allows you to view websites while you aren't using your computer. URL's can also be dragged to the list of bookmarks from Safari.« - IdleWeb screensaver for Mac OS Snow Leopard

Christian, Link | 15:57 | Comments (0)

As Time goes by, 2010



Alles Gute :)


Christian, Link | 13:02 | Comments (0)

Facebook und 5 Minuten


»Hallo, username, DANKE daß du unsere Freundschaft angenommen hast, wir sind ein Figurstudio mit dem Namen „Elke&Uschi Figurstudio“. Seit April 2008 sind wir am Eggenberger Gürtel 47, 8020 Graz beheimatet. Bei uns kann man 4 Stunden und 5 Minuten gratis unsere Geräte testen, einfach einen Termin ausmachen und sich behan...deln lassen, Zusätzlich gibt es noch eine kostenlose Figuranalyse.Lg. Elke und Uschi www.eu-figurstudio.at«

Christian, Link | 10:08 | Comments (0)

02.02.10

Feuchte Luft



la fabbrica del vapore' by Giulio Iacchetti. [via sm]


Christian, Link | 14:24 | Comments (0)

01.02.10

Lost in time



google earthing New York City in 1924.


Christian, Link | 17:35 | Comments (1)

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