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24.07.08

Auszeit


so meine lieben. den Barack Obama schauen wir uns heute noch alle an. kommentieren müssen sie sich ihn dann schon selbst. ich bin jetzt weg. einen schönen sommer. bis bald in diesem theater.

update noch schnell:
Barack Obama gewordelt und zum nachlesen


Christian, Link | 16:35 | Comments (0)

Brandenburg, 1845



wird er ein berliner? BarackObama.com


Christian, Link | 16:31 | Comments (1)

22.07.08

Scotch


noch bin ich ja da, meine lieben. und hätte fast vergessen, heute was für uns herzurichten. also was fürs auge. die 12 Best Looking Design Galleries von most inspired. dazu passend auch die liste bei vandelaydesign. das alles gefunden via das gute alte k10k. na, ist das ein spätnachmittag?

Christian, Link | 17:42 | Comments (0)

21.07.08

Toni+Guy


passt die wassertemperatur so? danke sehr!

es ist ausweglose situation. und natürlich, im bewusstsein all der ungerechtigkeit, fokussiert sich der ärger nicht auf den seminarcoach, der den mädels (und jungs; wiewohl mich noch nie einer hat gewaschen) das hat eingetrichtert, sondern auf die mädels (und jungs; wiewohl wir wissen).

ist der druck so angenehm? danke sehr, danke!

was kann antwort sein? in der erfahrung, etwa beim wunsch nach unvorstellbar wenig ketchup eine menge auf das arme fleischlaberl (bulette, frikadelle) geklatscht zu bekommen, die plus minus, più meno meinem halbjahresbedarf (eines recht starken ketchuphalbjahres) entspricht, soll ich vielleicht allen ernstes um eine nuance kühler bitten? um mir damit geradezu selbstverstümmelnd erfrierungen der kopfhaut zuzuziehen? ausweglose situation.

ist die massage so recht? vielen dank!

Christian, Link | 14:09 | Comments (0)

Eine Kunst


wenn etwa die (grüne) grazer vizebürgermeisterin das social network facebook nicht kennt, dann ist das für die blogosphäre (ich hab ihnen eh schon vermittelt, dass das ein unwort?) bestenfalls eine lachnummer.

wenn etwa die (grüne) europaabgeordnete Eva Lichtenberger das social network facebook dazu benutzt, freunde einzuladen*, dann ist das für die blogosphäre (hab ihnen eh schon vermittelt, wie sehr ich dieses ...) plump, unbegründet und sehr schwach. aja.

* freunde einladen: was das also jetzt wieder genau bedeutet, wie soll man sagen, also vielleich soviel: ist man freund bei facebook, kommuniziert man leichter, sprich kann kommunizieren. eine solche einladung muss man im übrigen nicht annehmen. man hat also keine mühewaltung durch eine solche einladung.

Christian, Link | 10:27 | Comments (0)

Widerspruch


Lieber Herr Schmidt, fällt Ihnen etwas ein, das Menschen heute noch für Europa begeistern könnte? - Ich würde zunächst dem unausgesprochenen Anliegen widersprechen wollen, dass es wünschenswert sei, die Leute für Europa zu begeistern.
Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt (Zeit 30/08)

Christian, Link | 06:27 | Comments (0)

18.07.08

Au



Adidas hat in Japan gemeinsam mit dem mobilfunkanbieter Au eine eigene kampagne gestartet: Smart Sports. das logo wird bereits auf boingboing diskutiert. hier noch ein link zur gemeinsamen webpage von Au und Adidas.

Christian, Link | 20:32 | Comments (0)

Time for Some Campaignin'


JibJab hab ich ja ewig nicht mehr besucht.

Christian, Link | 18:10 | Comments (0)

Rainy


der regen, vor allem der am dritten tag, ist für den radbürofahrer natürlich suboptimal.

Christian, Link | 08:01 | Comments (1)

17.07.08

Nachhall


ich schau da grad in diesen wolkenverhangenen himmel überm joanneum. diese euro, war das heuer?

Christian, Link | 18:26 | Comments (0)

Leere


mehrheitswahlrecht. erscheint immer öfter als - der demokratie ähnlich - schlechte aber beste lösung. die letzten tage wollte ich mich, wieder einmal, nicht damit zufrieden geben. und habe nachgedacht und nachgedacht, bis mir dann eingefallen ist, es ist mir eigentlich vollkommen egal.

...

eingefallen ist mir das im übrigen etwa 23 minuten bevor ich kurz auf pulsvier frau Lugner mit Gerda Rogers und einer singer & songwriterin sowie zwei, ja, ich glaub ja, das waren zwei frauen, die so getan haben, als wären es männer, die sich als frauen, gut; ich hab gestern wie jetzt da den überblick verloren. egal. singer & songwriter gefällt mir übrigens. das ist offenbar jemand, der singt. und schreiben kann. also einen liedtext zumindest. das würde sänger wenig verdeutlichen. und liedermacher offenbar gar nicht.

...

jetzt wollt ich grade den ganzen - mehr als wenig lesenswerten - eintrag löschen, da ist mir dessen genialität erst aus dem monitor gefallen. auf einzigartige weise habe ich ihnen exemplarifiziert (das muss man sich erst einmal aufschreiben trauen), was sie bei dieser lugnertalk sendung verpasst haben: nichts. und kaum überraschend: nur die anstehenden diskussionsrunden zur wahl werden an intelligenter unterhaltung weniger zu bieten haben.

wenn ich wo voten könnt, ich würd diesen (3081sten) eintrag zum miesesten hier voten. aber das nur nebenbei.

Christian, Link | 12:05 | Comments (1)

16.07.08

Mamma Mia (Es reicht!)


Meryl Streep habe ich jetzt oft genug hüpfen gesehen.

Christian, Link | 19:24 | Comments (1)

Exhibition



Steve Schofield, Land of the Free
[via k10k ]


Christian, Link | 14:52 | Comments (0)

No Cam, no Lights



Radiohead, House of Cards; info about this unvideo

Christian, Link | 14:38 | Comments (0)

15.07.08

Anim



sehen sie, das buch Galopp! von Rufus Butler Seder wollt ich ihnen sowieso schon lange ans herz legen (in graz natürlich bei angelika). und jetzt finde ich das im netz. was alles geht! (Alex Walker erklärt es hier auch.) [ via Neatorama ]

Christian, Link | 19:42 | Comments (2)

Par drei


»Ein klassisches Wahlprogramm wird nicht erstellt ...
Sämtliche Entscheidung* werden transparent und durch Online-Abstimmungen getroffen.
« - es wird immer skurriler.

* en nehme ich an

Christian, Link | 18:42 | Comments (0)

to leave your


50 Ways to Help the planet. nice and very worth reading webproject by wire & twine. a group of designers, coders, screenprinters, photographers, artists, moms, dads, and down-to-earth people. and they like to make things.

Christian, Link | 18:00 | Comments (0)

Brief wechsel


»Liebe Mina, warum sind die Männer so edel, obwohl wir Frauen es gar nicht verdienen? Stell Dir vor, ich hätte mich fast über diesen großmütigen echten Gentleman lustig gemacht!« - Lucy Westenra an Mina Murray

Christian, Link | 15:31 | Comments (0)

Lib


dritter nationalratspräsident für die freiheitlichen von den liberalen kräften österreichs heute fixiert: das LIF tritt bei der nächsten nationalratswahl an.

Christian, Link | 11:46 | Comments (0)

Neue Bude



umweltgerechte fertigteil(wochenend)häuser von
Cloud Nine aus dem englischen Kornwall.


Christian, Link | 11:30 | Comments (0)

14.07.08

Symphonical



Präludium (largo); 1st movement from Sound of Nature - A Symphony of Mooving Pictures (watch on flickr)

Christian, Link | 13:11 | Comments (0)

Olm


»Es blutet einem ja das Herz, was durch das ewige Herumgejeiere alles wie auf einer Verladestation Richtung Heinz-Christian Strache – einen besonderen Dolm der Republik – hinübergeschoben wird.«
Gerhard Hirschmann, Die Presse, 14.7.2008

Christian, Link | 08:49 | Comments (0)

11.07.08

Das noch




Christian, Link | 22:29 | Comments (0)

brand zwei


erst heute habe ich das juli brand eins erstanden. bei der angelika, dem zu besuchenden buchladen, falls sie mal nach graz kommen. ich sag ihnen dann, wo das ist. internet ist da wenig schwerpunkt. das thema Meins! Was nützt Besitz? kling vielversprechend aber sicher nicht so bedeutsam, es ihnen hier mitzuteilen. das bzw. die titelbilder sind es!

ich lese ja jedes meiner magazine nach eigenem procedere. alleine wenn ich an Die Zeit denke; bevor da inhaltliches geehrt werden kann, bedarf es präziser origamer techniken. denn wichtig erscheint mir die jederzeit einhandgriffliche zusammenlegbarkeit von zeitschriften. wenig leide ich mehr, als schlecht bzw. falsch oder gar inkomplett zusammengefaltete zeitungen. in aller regel lese ich sie selbstverständlich jungfräulich, wiewohl der leser nach mir auch ich sein könnte. vielleicht ärgert mich das gerade daran.

ich schweife ab. genau, brand eins, titelbild bzw. eigentlich titelbilder! die fotos haben mich vom fleck weg (ich denke, vom fleck weg habe ich auf enlarge noch nie verwendet; aber egal) fasziniert (fasziniert hingegen war ich hier sicher schon öfters; wenn auch selten so, wie von diesem bild einer jungen frau im sommer, die mir gerade die strecke vom kaiserfeld zurück ins bureau geebnet hat. ich sage ihnen ...) ja. brand eins. also so wichtig ist die geschichte eigentlich gar nicht. (beine bis zum himmel!) auf jeden fall ganz tolle bilder. (am brand eins cover!) und ich konnte und konnte mich nicht dem gefühl erwehren, diese schon mal gesehen zu haben. (also bitte! die bilder am cover!) dann lese ich nach und erfahre, es handelt sich um teile der serie »Doppelhaushälften« des deutschen photographen Andreas Machanek. und auch dieser titel, doppelhaushälften, schien mir vertraut. endlich, auf seiner webseite, die auflösung. im HDA (Haus der Architektur) bzw. im Palais Thinnfeld (direkt bei mir ums eck) hatte der in diesem frühjahr eine ausstellung.

das war jetzt schon die ganze geschichte. wenn man bedenkt, dass ich uns heute gar nichts schreiben wollte. ein schönes wochenende. ich fahr jetzt auf die pack. man möchte gar nicht meinen, wie schön die steiermark auch an der grenze zu kärnten ist. haben sie es gut!

Christian, Link | 19:52 | Comments (0)

10.07.08

Early Bird (Aufbruch)


was ich verfass. rechtfertigend, ausschliesslich vor meiner einer, sympathien will ich heute sicher keine mehr wecken, sei angemerkt: ich war schlecht drauf. aber, was soll ich auch gut dort sein, wenn ich beim lesen in diesem zur politik, wo so bübeleins ganz genau wissen, also wirklich ganz, ganz genau wissen, was in dieser oder jener oder besser jeder lebenslage - aller lebewesen natürlich, also auch der nicht auf kohlenstoff basierenden - zu tun ist. zu machen ist. und vor allem, was richtig ist. und weniger die dortige erkenntnis, ich zitiere, dass ein depp ist, der ÖVP wählt, als dieses unreflektierte scheinsein ist es, was mir pein bereitet. wer nicht schreit, ist bei den anderen.

ps.: der schmerz, der mich überkommt, wenn ich Den Brief im Wortlaut durchlese, den Wilhelm Molterer heute wohl an die bevölkerung richtet, der ist natürlich auch nicht von schlechten eltern.

Dazu braucht es eine verlässliche, handlungsfähige – also eine neue – Regierung, und deshalb sind nun die Menschen am Wort. Sie sind am Wort, damit wir nach der Neuwahl umgehend die Arbeit aufnehmen können. Mit klarer Mehrheit und klarem Auftrag: Arbeiten für Österreich. Wir laden Sie ein, diesen Weg mitzugehen.

sind wir noch zu retten?

Christian, Link | 08:15 | Comments (0)

09.07.08

Late Night (Aufbruch) II.


nachdem mich die grünen mit ihrer (am esreicht-tag verlautbarten) zielformulierung einen vizekanzler strache verhindern als wähler verloren haben (dafür muss ich wirklich keine partei wählen, dass irgendwer anderer was nicht wird), tut nun auch der gute (und sehr geschätzte) Christoph Chorherr das seine, alle meine weiteren überlegungen, der netten truppe mit dem längstdienenden parteichef auf erden meine stimme zu geben, gleich im keim zu ersticken.

er lädt in seinem - so viel zeit muss sein, in aller regel sehr, sehr lesenswerten - blog die versammelten gutmenschen (hab ich das gerade geschrieben?) und spitzenvertreter der wer-övp-wählt-ist-doof-brigade dazu ein, plakate für die grüne bewegung zu entwerfen. einige haben schon sehr liebe und mit viel herz gestaltete entwürfe vorgestellt.

das implizite scheitern eines solchen projektes hat dann der poster "Heiliger Anonymous" (- halten wir kurz inne und imaginieren wir uns den geist, der einen menschen dazu bringen kann, vermeintlich interessantes unter dem namen "Heiliger Anonymous" aber auch nur auf eine klotüre zu schreiben, geschweige denn, jede ernsthafte auseinandersetzung mit dem klimaschutz spottend, dafür auch noch strom zu verprassen und so im weltweiten internet zu firmieren -), dieser "Heilige Anonymus" also hat auf die - jeden guten anarchosyndikalisten beleidigende - geschmacklosigkeit hingewiesen, anarchosyndikalistische symbole zu verbrämen! und das im blog vom Chorherr.

ich denke, wenn sich buchstaben erst einmal zum wort anarchosyndikalistisch aneinandergeschmiegt haben, hilft nur mehr der urknall. und wenn willi wirklich nur "vielleicht" ...?

Christian, Link | 23:45 | Comments (0)

Late Night (Aufbruch)


jetzt ist mir gerade eingefallen, also, ich mach mir fast sorgen. was, was wenn der Willi Molterer gar nur »vielleicht« gesagt hat. oder überhaupt nur »österreich«. klingt auch wie »es reicht«. ja um gottes willen! mehr brauchst nicht.

Christian, Link | 23:14 | Comments (0)

Roarrr


Auch ich küsste den schönen Siegi ...

Christian, Link | 13:15 | Comments (1)

Grossartig!




Christian, Link | 11:22 | Comments (0)

Schriftprobe


»There's great power in a typeface, but what's always interested me more than the typeface is the designer behind it – why did they create the typeface? Where did their inspiration come from? How did they start?« - handwritten typographers by Cameron Adams. [ via Fontblog ]

Christian, Link | 11:13 | Comments (0)

Olympic Design



der chefdesigner der Olympischen Spiele 2008, Min Wang, im interview mit Designboom. als dekan an der Hochschule für bildende Kunst (CAFA) in Peking hat er gemeinsam mit seinen studenten piktogramme, logos sowie das informations- und kommunikationsdesign für die Spiele entwickelt.

Christian, Link | 08:18 | Comments (0)

08.07.08

Zwischendurch (Notat Bull)



merke: am 8. juli 2012 überprüfen, ob mir
diese dose noch immer nicht gefällt.


Christian, Link | 09:33 | Comments (0)

Notat


damit uns das im ganzen trubel nicht untergeht: eiti minister Josef Broukal erklärte das ende seiner politischen laufbahn. ob er weiterhin dem nationalrat angehören wird, ist zur stunde nicht bekannt.

Christian, Link | 09:04 | Comments (0)

07.07.08

Keiner nicht


ich muss ja bei Nessun dorma jedesmal weinen. und heute hab ich bei Michael (danke) was gefunden, also, das ist schön. schauen sie sich das an. die runde macht dieses video wohl durch einen werbespot der deutschen telekom.



Christian, Link | 16:33 | Comments (2)

Nebenbei


»Die Neuwahlen sollen noch im September stattfinden.«

also. gut. wobei, ganz darf man auch nicht drauf vergessen, dass jetzt der sommer für viele versch***n ist.

Christian, Link | 10:20 | Comments (1)

Final countdown



das trauerspiel hat ein ende. neuwahlen!


Christian, Link | 09:41 | Comments (0)

04.07.08

Re Set


was ich ihnen schon länger erzählen wollte. dieser tage im novotel münchen city frag ich an der rezeption nach einem zusätzlichen zimmer, das wir für eine nacht zusätzlich bräuchten. da kann ich ihnen eine rate von 205 euro machen. 205 euro die nacht im einzelzimmer. ob die pfeife wirklich rate gesagt hat, könnte ich nicht beschwören, in meiner erinnerung macht es sich jedenfalls besser, dieses rate.

gut. das hab ich dann zu ihm gesagt, und kurz versucht auf die tatsache hinzuweisen, dass wir ja schon hier zu gast, zu viert, in zwei ordentlichen, also von der rate her ordentlichen zimmern, und so weiter und so fort, und dass wir da insgesamt, also wenn man die ganzen rates also zusammen, also wenigstens zusammendenken, also doch ein kleines natürlich, aber doch sümmchen.

ich kann ihnen leider nur, also 205 euro würde das ausmachen. nicht einmal den parkplatz in der tiefgarage würde man dazugeben können; war noch eine weitere information. gut. wir an den apple in der lobby, irgendeine booking de eh aufgerufen und einmal geschaut. 145 euro. achso, naja, doch zehn minuten weit weg. gut, also, weiter. achja, 155 euro im novotel münchen city. da schaust her. aber, hallo: 160 im holiday inn. neben dem novotel münchen city! na, schnorrer waren wir noch nie. zack. gebucht.

die pfeife - an der rezeption, sie erinnern sich - hat uns dann die buchungsbestätigung ausgedruckt. und ist alles gut gelaufen. zimmer im holiday inn sehr ok. natürlich kann die rezeption nichts dafür; naja, wenig. aber im grunde: in welcher welt würde mir eine solche einfallen? das kann nicht meine sein. aber gut, wie der spiegel diese woche schreibt: in der schweiz machen sie eh bald einen urknall.

dann, ja dann fangt alles wieder an.

Christian, Link | 18:38 | Comments (0)

A. Springer



die Axel Springer AG stellt auf Apple um.

Christian, Link | 16:05 | Comments (0)

03.07.08

125


»Blumfeld, ein älterer Junggeselle, stieg eines abends zu seiner Wohnung hinauf, was eine mühselige Arbeit war, denn er wohnte im sechsten Stock. Während des Hinaufsteigens dachte er, wie öfters in der letzten Zeit, daran, daß dieses vollständig einsame Leben recht lästig sei, daß er jetzt diese sechs Stockwerke förmlich im Geheimen hinaufsteigen müsse, um oben in seinen leeren Zimmern anzukommen, dort wieder förmlich im Geheimen den Schlafrock anzuziehn, die Pfeife anzustecken, in der französischen Zeitschrift, die er schon seit Jahren abonniert hatte, ein wenig zu lesen, dazu an einem von ihm selbst bereiteten Kirschenschnaps zu nippen und schließlich nach einer halben Stunde zu Bett zu gehn, nicht ohne vorher das Bettzeug vollständig umordnen zu müssen, das die jeder Belehrung unzugängliche Bedienerin immer nach ihrer Laune hinwarf.

Irgendein Begleiter, irgendein Zuschauer für diese Tätigkeiten wäre Blumfeld sehr willkommen gewesen. Er hatte schon überlegt, ob er sich nicht einen kleinen Hund anschaffen solle. Ein solches Tier ist lustig und vor allem dankbar und treu; ein Kollege von Blumfeld hat einen solchen Hund, er schließt sich niemandem an, außer seinem Herrn, und hat er ihn ein paar Augenblicke nicht gesehn, empfängt er ihn gleich mit großem Bellen, womit er offenbar seine Freude darüber ausdrücken will, seinen Herrn, diesen außerordentlichen Wohltäter wieder gefunden zu haben. Allerdings hat ein Hund auch Nachteile. Selbst wenn er noch so reinlich gehalten wird, verunreinigt er das Zimmer. Das ist gar nicht zu vermeiden, man kann ihn nicht jedesmal, ehe man ihn ins Zimmer hineinnimmt, in heißem Wasser baden, auch würde das seine Gesundheit nicht vertragen. Unreinlichkeit in seinem Zimmer aber verträgt wieder Blumfeld nicht, die Reinheit seines Zimmers ist ihm etwas Unentbehrliches, mehrmals in der Woche hat er mit der in diesem Punkte leider nicht sehr peinlichen Bedienerin Streit. Da sie schwerhörig ist, zieht er sie gewöhnlich am Arm zu jenen Stellen des Zimmers, wo er an der Reinlichkeit etwas auszusetzen hat.

Durch diese Strenge hat er es erreicht, daß die Ordnung im Zimmer annähernd seinen Wünschen entspricht. Mit der Einführung eines Hundes würde er aber geradezu den bisher so sorgfältig abgewehrten Schmutz freiwillig in sein Zimmer leiten. Flöhe, die ständigen Begleiter der Hunde, würden sich einstellen. Waren aber einmal Flöhe da, dann war auch der Augenblick nicht mehr fern, an dem Blumfeld sein behagliches Zimmer dem Hund überlassen und ein anderes Zimmer suchen würde.«

aus Blumfeld, ein älterer Junggeselle von Frank Kafka

Christian, Link | 08:29 | Comments (0)

Guinness



»We did it!«


Christian, Link | 08:22 | Comments (0)

02.07.08

Vorsitz (ha ha)



and now: France!

im übrigen. habe ich mich darum offenbar schon länger nicht mehr gekümmert. gut, die slowenische präsidentschaft habe ich wohl aus persönlichen erwägungen missachtet. um dem untergehen der europäischen idee ein klein wenig entgegenzuarbeiten und um der guten nachbarschaftlichen beziehungen willen werde ich meine persönlichen beziehungen mit der Republik Slowenien wieder aufnehmen. wie es um die webseite der französischen aussieht, werden erkundungen der nächsten tage ergeben.

Christian, Link | 20:14 | Comments (0)

In den Schuhen


ich denke, nachdem gestern auch der bundespräsident verlauten ließ, dass etwas sinn mache, ergibt widerstand in sachen sinn machen keinen sinn mehr. gegen das mit die sachen werde ich ... oder bin ich dann gach der einzigste.

Christian, Link | 12:21 | Comments (0)

01.07.08

See



Blindness.

Christian, Link | 17:51 | Comments (0)

Beeindruckend


»Übrigens behaupten Sie, ich hätte bei unserem Gespräch beleidigt reagiert, hätte aufstehen und gehen wollen. Sie irren: Nicht Beleidigung war der Grund meines Verhaltens sondern Selbstachtung. Sie hatten mir zuvor dreimal unterstellt, meine Haltung in EU-Fragen entspreche nicht meiner inneren Überzeugung. Ich war nicht bereit, mir das noch ein viertes Mal anzuhören.« - Ursula Plasnik schreibt auch.

Christian, Link | 12:09 | Comments (0)

Schmuckstück



In January 2008, a team of 30 designers assembled at the Salt Lake City Library for their First Annual Design Review. Posters were designed in celebration of the event, and now you can purchase the one by Cameron Moll.

Christian, Link | 12:01 | Comments (0)

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