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30.03.07Chewinges wird jetzt bald 15, 20 jahre über die gleichen einstiegsgags, die selbe - mittlerweile oft gar nicht einmal mehr angebrachte - lockerheit im auftritt, und vor allem über »ich weiss ja selbst noch nicht, was ich heute hier vortragen werde« gelacht: Neville Brody im märz 2007 in Porto (his first time). Milkatraz (Wow!)![]() life without milk: get the glass! what a perfect online game by Goodby, Silverstein & Partners. Placement II.»with any luck whatsoever - the daily report will be back on monday, april 2, 2007« daily weather report, davidlynch.com 29.03.07Mitten im Leben»Ich glaub ja, die letzten Brüste, die der Robert in der Hand g'habt hat, waren die von seiner Mama.« Teaser für Mitten im Achten, lässt einiges versprechen ... *** der Bayerische Rundfunk (BR) macht viermal jährlich die sendung »br unterwegs«. da stellt sich indentant Thomas Gruber mit seiner gesamten führungsmannschaft einer diskussion mit dem publikum. jeweils in einer anderen region bayerns, meistens in gasthausartigem umfeld. natürlich sind da viele gesetzte gäste dabei, vermutlich eine mischung der jeweiligen polit- um wirtschaftsprominenz; gemeindeverordnete, lehrerInnen, wirtschaftstreibende und natürlich auch bauern werden darunter sein. ich hab das über die jahre ab und an gesehen und mir hat es immer gefallen. im grunde geht es auch immer und immer wieder um die gleichen bis selben themenkreise: programm zu alt, programm zu jung, sendezeit da, sendezeit dort, etc. trotzdem bin ich davon überzeugt, dass diese quartalsmässige pflichtübung der programmverantwortlichen eben nicht nur eine solche ist, sondern dass diese begegnungen den programmverantwortlichen gut tun. dem ganzen sender gut tun. der orf seit zeiler könnte sich am BR einiges abschauen. und wie sich - für mich - die ins haus stehende reform am vorschauhimmel abzeichnet, wird das öffentlich-rechtliche senderdasein mehr und mehr verwaschen bis aufgegeben. *** »Man verblödet ein bisschen bei der Arbeit.« Clemens Aufderklamm, Chefautor von Mitten im Achten *** noch ein bonmot aus der letzten unterwegs-sendung: da hat doch glatt eine flotte Karlstädterin etwas mehr pepp (ich denke doch mit zwei p, also drei) für das bayernfernsehen gefordert. dabei aber auf eine sendung - mit einem ganz tollen moderator - hingewiesen, die ihr jetzt (!) aufgefallen sei. ich konnte es kaum fassen, sie meinte quer mit Christoph Süß. seit zehn jahren on the air. das war wirklich liebenswert. 28.03.07Punkt umwas mich auch stört: dass bei drei punkten hintereinander im "t9-modus" (das ist, wenn das handy selber schreibt; also das ist es nicht genau, aber entweder sie haben es jetzt verstanden oder tun dies nimmermehr) ein smiley kommt und nicht drei punkte hintereinander ... Später»... und dann folgte ein Tag dem anderen ohne dasz die Grundfragen des Lebens gelöst worden wären …« Friederike Mayröcker (via Handy) 27.03.07Dance!weil ich auf Yetused (da gibt es auch den ganzen text btw) wieder einmal drüber gestolpert bin, hab ich noch was schönes für den abend bei YouTube gefunden: Baz Luhrmanns »Sunscreen« in einer version von Ryan Ferreira. sieben minuten, die sich durchaus auszahlen ... nicht auszahlen tut sich hingegen der besuch von paradise island.tv - einer truppe aus (nona) oberösterreich, die eine online-serie produziert haben. oder, schauen sie es sich an. hat eigentlich schon wieder was. (wäre wahrscheinlich ein super-porno geworden, nur leider ... was mich auf Barbara Karlich bringt, und den moment gestern bei seitenblicke, als Herr Lugner doch allen ernstes mit seiner linken pranke einen büstenhalter für karlich nachstellte. dass mich dieser moment Don'tnach bald einem halben jahr kann man zusammenfassend mit fug sagen, das leben geht ohne weiteres weiter, es gibt viele, ja sehr viele positive nebeneffekte, nur, also freude macht das leben halt nicht mehr; wirkliche freude. also, und, ob ich überhaupt jemals noch was, also mir was gelingt, also was auch mir gefällt, also, das weiss ich noch nicht. ansonsten, also, seit jetzt einem halben jahr: rauchfrei! auch wenn's ein bisserl schwul - zumindest sagen das liebe menschen - jetzt wirkt: ein zwei züge rauch ich, also nimm ich gerne, mit, am tag. bei gelegenheit. ja. Afrika Afrika![]() [ click here to enlarge! ] was? alles schwarze. was? ist ja nicht so genau. mein gott, was? nordafrika, südafrika, das nicht, aber niger, nigeria, ghana. alles schwarze. wir brauchen da nicht so genau sein. alles schwarze. was? Georg Bürstmayr nimmts nicht so genau. und weil er mir nicht erklärt hat, was "19.en" meint, klugscheisse ich gleich weiter und weise darauf hin, dass die EM in weit unter 450 tagen beginnt. was sie im übrigen jederzeit bei Enlarge (ganz unten) nachlesen können ... Motorisch»deine webseiten, also dieses weblog, das enlargewerch, also das, ich mein, das, ich versteh' das überhaupt nicht, was das ist, eigentlich.« 25.03.0723.03.0721.03.07Arm & Sexy![]() »Der typische Berliner ist - rein statistisch gesehen - alt, arm oder öffentlich bedienstet.« Der Spiegel 12/2007 Danke!Gezielte Information kann Flugangst mindern Aus dem »Trierischen Volksfreund« höchste zeit, den »Hohlspiegel« zu würdigen! Heiteres Bezirksgericht
wird es "buffetmarken" für gerichtsbedienstete geben? das neue grazer bezirksgericht. [ via LawOTB ] Disputatio»Kann Politik heute überhaupt noch etwas bewirken und beeinflussen? Sind es in Wahrheit nicht die großen Industrien und Konzerne, die die Politik und die Menschen dirigieren und vor sich her treiben?« Kritiker (anonym) »Eine Denkwerkstatt, und nichts anderes ist ja das Modell Zukunft Steiermark, halte ich für eine sehr gute Einrichtung - jede Partei hat dies nötig. Schließlich braucht man immer wieder Foren und Veranstaltungen, wo auch Meinungen über den eigenen Tellerrand hinaus zugelassen werden.« Gerald meine damen und herren, es ist geschafft. das forum der webpage "entscheide.at" (eine neue internet-plattform der steirischen volkspartei) funktioniert* und wirft bereits erste - wesentliche - fragen auf. diskutieren sie doch einfach mit. aber bitte nicht "klugscheissen"! das wird - seit Mag. Bernhard Rinner die geschäfte am karmeliterplatz führt - dort nicht gerne gesehen. die volkspartei vor rinner hat kluggeschissen; jetzt wird blitzgegnissen! bis auf rinner ist natürlich die volkspartei vor rinner die selbe volkspartei. aber nach rinner wird sie sicher eine andere sein. gegnissen? *mein gott "funktionieren". sie geht auf. das ist doch schon was. dass sich das fenster in der größe verändert; mein gott. der html-tag war halt '99 so cool. (wow. schau. das fenster. ich tu gar nix. und. toll!) und flash. flash! das kann was. 19.03.07Offlinergestern abend das netzupdate auf OSX 10.4.9 (oder so) runtergeladen. dann wollte der mac einen neustart. den er nicht mehr abgeschlossen hat. aus. und der laptop, heute früh, tot, also das netzteil. was hab ich verbrochen am wochenend ... dafür fliegt das wenigstens! 18.03.07Wiedersehenimmerhin hab ich ihnen noch nie eine powerpoint-präsentation oder ein lustiges jpg-bildchen geschickt. da darf an einem sonntag schon einmal sowas sein. und sonst schauen sie es sich halt einfach nicht an. gut? 16.03.0715.03.07Entscheide gutmeine damen und herren, bitte erheben sie sich von ihren laptops und gedenken sie kurz der feierlichen eröffnung der zehntausendsten U.R.L.* der österreichischen volkspartei: es wurde das ziel formuliert, noch in diesem jahr die durchschnittliche besucherzahl aller U.R.L.s zweistellig werden zu lassen. * Uniform Resource Locator, internetadresse; in der steiermark auch kurz "webseitn" 14.03.0713.03.07StartGehen's aus'm Weg! Sie Depp! dienstag, 08:08, stubenberggasse eine dame auf einem fahrrad, mich passierend 12.03.07WindDoc Riegler on his way up to the Großglockner, austria's highest mountain and the highest mountain in the Alps east of the Brenner Pass. recorded on march, 11th. 2007. notice his voice telling us: "Extremer Wind, gell?" what means "Extreme wind, copy that?" original movie artwork by courtesy of RieglerWorks 2007 Bilderallzusehr, man versumpert da leicht, darf man sich auf der homepage von - bei allem respekt - Elfriede Jelinek nicht umschauen. und lesen überhaupt nur in kleinen dosen. ganz kleinen dosen. und gar nicht drüber nachdenken anfangen, ist das vorher oder ist das nachher erschienen. eigentlich wollt ich nur auf ihr portrait aufmerksam machen. eine unheimliche aufnahme. mir will und will sich der eindruck nicht verwehren, Jelinek habe extra zum fototermin mit einem messer den rist sich aufgeschnitten. um nur ja keinem von den arschlöchern da draussen auch nur eine sekunde sympathisch in die augen schauen zu müssen. arme welt. ihr bild. und ein solches bild in meinem kopf. um nichts besser. das eine wie das andere nicht. es gibt halt kein entrinnen. bitte? was erwarten sie heute, wo schon "volle kanne", "ohne scheiss" und "einen stern" aus mir rausgefallen sind ... T.A.F.K.A.P.Seid Jahren schon leb ich mit Dir Und ich danke Gott dafür Das er mir Dich gegeben hat Als Erinnerung an unser Leben möchte ich Dir heut´ etwas geben Ein Geschenk für alle Ewigkeit Einen Stern der Deinen Namen trägt Hoch am Himmelszelt Den schenk ich Dir heut Nacht Einen Stern der Deinen Namen trägt Alle Zeiten überlebt Und über unsere Liebe wacht Irgendwann ist es vorbei Und im Himmel wird Platz für uns zwei Doch Dein Stern bleibt oben für immer und ewig steh´n Und auch noch in 1000 Jahren wird er Deinen Namen tragen Und immer noch der schönste von allen sein Einen Stern der Deinen Namen trägt Hoch am Himmelszelt Den schenk ich Dir heut Nacht Einen Stern der Deinen Namen trägt Alle Zeiten überlebt Und über unsere Liebe wacht um 1999 herum war das. da wollten wir "T.A.F.K.A.P." gründen, "the artists formerly known as petryboyz" Hoch am Himmelszeltdieser eigentlich gar nicht weite bogen von Military Of The Heart (Naked Lunch) und Einen Stern der Deinen Namen trägt (Dj Ötzi feat Nik P.) Der Deinen Namen trägtund jetzt naked lunch! da schau her, die youtube-zahlen; was, added two month ago und keine 20.000 views? na. da bin ich mit den 490.000 (die fremden federn, wissen's eh) ja nicht so schlecht. trotzdem und ernsthaft interessant dabei das gefälle. aber egal. einen stern ... Einen Sternwir beginnen mit dem grossartigen DJ! ich hab ihnen - denk ich - noch immer nicht die geschichte erzählt, wie der Berndi und ich den DJ - mein gott, waren das zeiten, damals in der mausefalle - "gross" gemacht haben. ohne scheiss! aber egal. Montag morgensda steh ich zwei minuten vor sechs an einer roten ampel, allzuviel hast war nicht notwendig, rechtzeitig aufgestanden, kontrollier im innenspiegel frisur und krawatte (also krawatte nicht, ich trag ja zwischen vierzig und so keine; aber ich muss ihnen ja nicht alles erzählen) als plötzlich - von hinten - schon wieder weg aus dem spiegel, kurz neben mir, links, rechts und weg - so ein mopedauto an mir vorbeigezogen ist. volle kanne, wenn sie verstehen, was ich meine. ich verwend ja selber selten "volle kanne"; aber das war volle kanne! 11.03.07What ever it takesvor einigen tagen schon hab ich einen bericht darüber in der zib2 gesehen. aber leider die URL vergessen gehabt. nun, in der wiederholung von polylux wurde ich erinnert: Design the Time war es. die süddeutsche dazu: »Und das ist die Idee: Sie wollen eine Webseite einrichten, auf der jedermann Platz kaufen kann. Dieser Platz ist mit einer Zeitangabe gekoppelt. Wie auf einer Pinnwand kann jeder Nutzer hinter einem Datum einen persönlichen Eintrag ablegen. Toni würde zum Beispiel als erstes seinen Eltern und Großeltern Zeit kaufen, um ihnen so für alles zu danken, was sie ihm mitgegeben und ermöglicht haben. Aber auch die Freundin würde beschenkt. Toni würde für sie gern den ersten Kuss verewigen.« [ weiter lesen ] die wirklich guten dinge kommen ohne ankündigungen daher. die sind einfach da (und brauchen auch nur eine url). schau ma mal. bei mir können sie jedenfalls jetzt schon zeit kaufen. eine email an mich reicht. preise kommen in kürze! Ritter I.ein t-shirt mit oscar-wilde-spruch, ok. moleskine am tisch liegen haben, ok. sartre über sartre im kaffeehaus lesen, ok. alles auf einmal, ich weiss nicht. 10.03.07Wikingeres gibt mich also noch. ist jetzt aber nicht wirklich überraschend. mein gestriges unwohlsein hat mir jedenfalls eine samstagschicht bereitet; gut, ich bin gerne wochenends im büro. da ist es so ruhig. und grad war ich noch ein paar kosmetische notwendigkeiten in meinem dm (der in der murgasse. der ist jetzt übrigens zweigeschössig, aber ich weigere mich, eher unterbewusst, das zweite aufzusuchen. kauf einfach nur mehr sachen, die im erdgeschoss verblieben sind. bin halt sehr konservativ.) besorgen. danach auf zwei wikingerleiberln zur (konstant unverschämt teuren) nordsee. ich weiss jetzt gar nicht, ob die noch wikingerlaibchen heissen. oder ob sie überhaupt jemals so geheissen haben. mir kommt es zumindest so vor. wenn einem sowas "so vorkommen" kann. zu den laibchen hab' ich das interview von Florian Klenk mit der neuen - ersten sozialdemokratischen seit zwanzig jahren - justizministerin gelesen. und mich geärgert. weil der aufdecker klenk vielleicht gerne aufdecken tut, aber den leser seines interviews ohne wikizugang in der nordsee darüber im unklaren lässt, wie alt die frau minister ist. noch dazu, wo ihre herkunft recht umfangreich behandelt wurde. ihr vater etwa, sei stark geprägt gewesen von der bauernbefreiung 1848; hat auch nicht wirklich weitergeholfen in der datierung. hat mich geärgert; aber egal. kein schatten ohne licht: die attraktive dame am nebentisch hat mein ärger offenschichtlich amusiert und das wiederum mich mit der zeit versöhnt. ps: der verschreiber "offenschichtlich" gefällt mir so gut, dass er bleibt. und, genau, Maria Berger, 1956. 09.03.07Wochenendedas aktuelle (das "yahoo-china"-werch) foto links oben ist übrigens das mit abstand schlechteste, das bisher links oben verwendung gefunden hat. (nur, damit sie nicht denken, ich würde dem keine beachtung schenken.) ja; ausserdem hab ich mir einen nerv eingeklemmt. oder einen infarkt, wie mein geschäftspartner lakonisch vermutet (sanitäter). mir ist jetzt jedenfalls schlecht und ich fahr nach haus. wär für einen letzten eintrag ..., naja, würd zum aktuellen foto links oben passen. Ass i ammehr so ein angenehm frühjähriges, für nieseln etwas zu starkes, fastregnen. ausreichend, mit aufgespannentem schirm bei den mehreren zu sein. vorm geschäft unter einem sicher fünf ganze personen schützendem vordach ein kurzes innehalten, um den schirm zu versorgen, als hinter mir: »entschuldigung!!« ich drehe mich um, vergewissere mich, ob not am mann oder ein sonstiger aus der regel fallender vorfall und - nichts dergleichen. nur ein mann hinter mir. »sie wünschen?« fällt mir, ich gesteh, womöglich leicht gespannt aus dem gesicht. »ich würd' gerne vorbei«, entfährt es meinem hinterüber. »und was dachten sie, was ich vorhatte, hier zu erledigen? hinein, ins geschäft, wollte ich natürlich. und wäre lange drinnen, würden sie mich hier nicht aufgehalten haben. und ausserdem entschuldige ich nicht. aber sie können gerne, wenn sie können, über mich drüberhüpfen.« oder so ähnlich halt. 07.03.07Und Freiheit»... Tatsächlich meine ich, dass der Jugendschutz nicht unbedingt einer bundeseinheitlichen Regelung bedarf, zumal die Materie einerseits einfach genug ist, um auch von der eher ressourcenschwachen (ich meine das nicht abwertend) Landesverwaltung bewältigt zu werden. ...« Johannes Pratl föderalisiert im LawOTB. Bla-Bla-Bluff»Gerade im aktuellen Fall wäre es leicht zu überprüfen, inwieweit diese Kosten fahrlässig entstehen. Ich würde mir eine Amtshaftung für Politiker wünschen. In der Wirtschaft würde LR Wegscheider für sein Handeln auch zur Verantwortung gezogen!« und wer zieht die konsequenz für diese lahme politsprechblase? für dieses jeden kopf schmerzende haftungsansinnen? geh, jakob, da bist besser! *** »Es geht hier nicht um die Befindlichkeiten von 785 Europaparlamentariern, sondern um europaweit über 1,2 Milliarden Flugpassagieren jährlich.« na der professor rack, der packt die heissen themen an. morgen mittag spoe.at; ich gelobe! 06.03.07Verschtanden?das ist anschi. tokiotel-fan. mit ihrem herzzerreissenden plädoyer für ihre lieblinge hat sie sich bis in die SZ youtubed. [ auch via Ariadne ] Manomania»Wir müssen uns die Manon heute ein bissel wie Anna Nicole Smith oder Paris Hilton vorstellen.« Barbara Rett Hamburgdas özeitblog wächst: mit Franzobel hat das team der autoren nun gleichgezogen mit dem der leser. 05.03.07Poetickder jahreszeit, den temperaturen entsprechend, darf ich ihnen heute mein zweites mundartgedicht präsentieren: Frühjahr. Graz hat's (noch)»Das geplante Bauvorhaben 'Augarten-Nord' in der Grazbachgasse/Friedrichgasse bedroht eines der besten Kinos der Stadt Graz massiv. Geht es nach dem Bauwerber, soll das Augartenkino-KIZ dem dort geplanten Geschäfts-, Büro- und Wohnkomplex noch in diesem Jahr endgültig weichen. Eine Räumungsklage wurde bereits eingereicht.« Zur Online-Unterstützungserklärung. Blickpunkt»Der Mensch Christian Klar jedenfalls und dessen persönliche Entwicklung scheint in den Köpfen dieser Edel-Sympathisanten die geringste Rolle zu spielen. Da geht es wohl eher um persönliche Eitelkeiten und Provokationen. Oder vielleicht doch um einen letzten, um das böse Wort zu gebrauchen, „Endsieg“ zumindest der Ideologie der RAF, dreißig Jahre nach dem sogenannten Deutschen Herbst?« Die Klar-Kampagne, von Bettina Röhl 04.03.07Fan aleich wollte ihnen noch was vom kunsthaus erzählen, von der vielen inter- wie nationalen solidarität, die selbiges zu verzeichnen hat und vor allem von der ausstellungseröffnung vom letzten freitag mit einem sicht- wie hörbar betroffenen Peter Pakesch. aber dann, dann hab ich es erfahren: Florian Silbereisen und Mireille Mathieu! kunstdiskussionen? wahlrechtsfragen? Florian Silbereisen und Mireille Mathieu. Nachtrag (Tipp) zur aktuellen ausstellung von Werner Reiterer sei auch auf eine kurze kritik bei den kollegen von LawOTB verwiesen. 02.03.07Blase leerapropos. ein heimtückischer schluckauf in der redaktion der Kleinen Zeitung vor wenigen tagen hat grobbröckelige kritik am grazer kunsthaus zu tage gefördert; urplötzlich, aus beinah' heiterem himmel hat sich da Michael Tschida über das mit dem kulturhauptstadtjahr (zum ende hin) eröffnete grazer museum ausgelassen. tags darauf die replik von intendant Peter Pakesch. natürlich. und natürlich etwas zu wehleidig. vor allem aber so ausdrucksschwach, dass ihm der layouter der kleinen zeitung unter die tastatur greifen musste. dann die leserbriefe, die leserbriefe! also etwa die des lesers und objekt- und medienhandwerkers Richard Kriesche, der natürlich auch was dazu hat sagschreiben müssen; irgendwas zwischen zustimmender ablehnung, bravopakesch und bravokriesche. oder der leserbrief des vereins der freunde des grazer kunsthauses, der gleich das ende aller zeiten an den wänden des kunsthauses sich abzeichnen lässt. der leserbrief der indentantin des steirischen herbst war hingegen so wenig aussagend (polemik! proleten! politik!), dass ich ihn mehr vergessen als gelesen habe. schlussendlich (vorerst) der heutige rerekommentar des Michael Tschida, der - und das tut wirklich weh, mehr weh als etwa der dreck, der bei der letztjährigen herbsteröffnung von der decke gefallen ist - der nun gleich mit einem René Descartes muss antworten; in etwa: »ich bin nicht ihrer meinung, aber ich würde mein leben dafür geben, dass sie diese sagen dürfen.« hat graz so wenig boden, unseren journalisten und kunstmanagern halt zu bieten? dabei macht es gar nichts mehr, dass es eher Arouet ist, Francois Marie Arouet ist, dem das zitat (zumindest meistens) zugeschrieben wird. womöglich bekannt dem herren unter Voltaire. Listigdie grazer volkspartei doktort wieder einmal am wahlrecht herum. im vorfeld zumindest, wo die listenerstellung (das ist die reihenfolge der kandidaten für die zu wählende versammlung, das »Qua«, das »führ mich zum schotter, baby«) ganz neu organisiert wird. alle vp-gemeinderäte - und wohl auch hoffnungsträger darf ich vermuten - haben eine ehrenerklärung unterzeichnet, wie heute in der Kleinen Zeitung zu lesen ist. mit dieser erklärung versprechen die unterzeichnenden, sich an den wahlausgang respektive das vorzugsstimmenergebnis zu halten. (sollte ich das richtig verstanden haben.) eine solche erklärung wird notwendig, weil (nach sinnvollem wahlrecht einer vertretungsdemokratie) eine liste (selbstverständlich) vor der wahl zu erstellen ist. lassen wir den spitzenkandidaten ausser acht (der muss halt lediglich die meisten vorzugsstimmen seiner partei erreichen) und widmen wir uns den rängen, die dann einen einzug in den gemeinderat (ok, schotter ist übertrieben) bedeuten können: bei der letzten nationalratswahl etwa konnte Barbara Riener 1962 stimmen für sich verbuchen - halt, das war jetzt das geburtsjahr. es waren viel mehr 1468 grazerinnen und grazer, die sich - der himmel wird's schon wissen - zu einem solchen akt wortwörtlicher basisdemokratie entschlossen haben. die familienlobbyistin (es steht zu befürchten, dass sie dies allen ernstes höchstpersönlich so angegeben hat) Sissy (da wird erst ein wikipediaeintrag klarheit über die wahre wie wahrhaftige taufform des names geben; aber hiezu muss sie erst stadträtin werden; oder entführt.) Potzinger konnte 1322 stimmen für sich verbuchen. mir misantropen verdunkelt sich nun schon heute der himmel beim gedanken an die kandidatinnen wie kandidaten, die dann im wahlkampf auf uns losgelassen um solche vorzugsstimmen buhlen und an die qualitäten solcher reihungen, wo mangels horizont, mangels gestaltungskraft wie -willen die 223 stimmen von der klodeckelbrigade die 173 tischdeckenstricker ausstechen. alles schön demokratisch. Carsdanke möcht ich sagen dem bundesdeutschen automobilhersteller Audi, der rechtzeitig zu meinem persönlichen modellwechsel ein eigenes automobil, den A5, auf den markt bringen wird. [ audi at | de | int ] ![]() 01.03.07
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