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28.02.0527.02.05Bunkeres ist nicht zum aushalten: hundm-slips, us-amerikanische schaukelstühle oder billige gags aus deutschen latenights. bitte, für was schauen wir uns das hier an? lesen sie lieber den Robert Menasse im Spectrum. zugegeben, der ist sehr, sehr, sehr, sehr, sehr lang. um nicht zu sagen sehr, sehr, sehr, sehr umfangreich. zumindest da bin ich ganz eins mit der werten frau kollegin godany. TV vs. DE![]() von der offiziellen website (haraldschmidt.tv) zur show. und dass es schmidt.de noch immer gibt, bräuchte mich nicht ärgern; tut es aber. ein wenig; halt. und, vor allem, wer macht dort das popup mit aktuellen "schmidt on tour" daten? 26.02.05Prosa![]() wenn sie besoffen wären. oder sich wenigstens freiwillig auf diese affenschaukeln hätten gesetzt. aber nein. coke im hirn; und eine handvoll dollar honorar. Pisadas wollt ich ihnen noch ans herz legen: Manfred Prisching hat in einem kommentar in der Kleinen Zeitung eine schöne wie vortreffliche beschreibung von "bildung" gefunden: Gebildete Menschen Der gebildete Mensch kennt sich, seine Fähigkeiten und Gefühle. Ich will nicht stören. Ich weiß, dass es in unserer modernen Welt beim Problem von Bildung, Schule und Wissenschaft um den globalen Standortwettbewerb, um die Verwertbarkeit von Erkenntnissen und Qualifikationen, um Arbeitsmarktfähigkeit und Innovationsstärke, um Wirtschaftskooperationen und Drittmittel, um Schnelligkeit und Handhabbarkeit, um Service und Vernetzung geht. Es wäre selbstmörderisch, etwas dagegen vorzubringen. Ich will deshalb nur eine kleine nostalgische Erinnerung anbringen: an frühere Bildungsdiskussionen, an eine europäische Tradition. Es geht darum, wie einst die Frage beantwortet worden ist, was denn einen gebildeten Menschen“ ausmache –von Wilhelm von Humboldt bis Hartmut von Hentig, von Neil Postman bis Daniel Goleman, von Jürgen Mittelstraß bis Manfred Fuhrmann. Bildung ist dieser Tradition zufolge die Anregung zur proportionierlichen Entfaltung aller Kräfte des Menschen, die Entwicklung einer reifen und ausgewogenen Persönlichkeit, die in ihrer Einzigartigkeit die Menschheit bereichert. Der gebildete Mensch kennt sich, seine Fähigkeiten und seine Gefühle. Er kann mit sich umgehen, sich besänftigen, Ängstlichkeit und Irritation abschütteln. Er ist sich der Dimensionen seines Könnens – und der Vorzüge und Schwächen der anderen – bewusst, weil er vieles durchdacht und erfahren hat. Er hat eine gewisse Gelassenheit. Er ist neugierig, offen für Neues, das Fremde ist ihm Bereicherung. Er kann sich in andere hineindenken. Sein Selbstwertgefühl ist aber nicht auf den Vergleich mit anderen angewiesen. Er ist in der Lage, von seinen unmittelbaren Interessen zu abstrahieren, eine Verantwortung für das Ganze wahrzunehmen, sich zu engagieren, weil er weiß, worum es geht. Er kann sich motivieren, Gratifikationen aufschieben, Impulsivität hintanhalten; er kann aber auch spontan sein und achtet auf seine Selbstentfaltung, ebenso wie auf den klugen und gelingenden Umgang mit Verstand und Gefühl. Er hat die Fähigkeit und den Willen, sich zu verständigen. Er spricht eine differenzierte, nuancenreiche, vielfältige Sprache. Er kann es sich aber leisten, einfache Sachverhalte einfach auszudrücken. Er ist sich der Geschichtlichkeit seiner Existenz bewusst. Er scheut nicht davor zurück, im Bedarfsfall zu bewerten. Er lehnt Unmenschlichkeit ab, er nimmt Glück wahr. Er weiß um die Grenzen der Toleranz. Er hat Zivilcourage und er fühlt die Verpflichtung sie auszuüben. Er ist offen für letzte Fragen. Der gebildete Mensch weiß auch, dass Bildung nicht das Wichtigste ist, er sieht nicht überheblich am Menschlichen vorbei. Und er ist sich im Klaren, dass er dieser Beschreibung niemals gerecht werden kann. Denn er ist auch bescheiden. Ich will nicht stören; nur eine kleine Erinnerung an vergangene Zeiten, im Gedankenjahr. Reden wir über Schulstunden und Wirtschaftsstandort ... aus der Kleinen Zeitung vom 19.2.2005; Manfred Prisching lehrt Soziologie an der Karl-Franzens-Universität Graz. Super« Diese Generation ist einfach zu anspruchsvoll. Die lesen alle diese Glamour- und People-Zeitschriften und glauben auch noch, was da steht. Wo ist der Super-Fick, wo ist der Super-Job, wer sieht aus wie Brad Pitt? Ich, könnte ich denen sagen, aber ich bin nicht mehr auf dem Markt! Ich kann da nur den Hut ziehen vor der Generation unserer und ihrer Eltern: Die haben sich durchgebissen. » Harald Schmidt, interview in der Zeit *** und weil wir gerade bei interviews sind, fällt mir ein, im wartezimmer der umgebungsuntersuchung ein solches mit John Updike gelesen zu haben. es war sehr, sehr unterhaltsam, weiss ich nur mehr zu berichten; immerhin hab ich den stern mit zum doktor reingenommen, was anfangs verwirrung stiftete, aber was solls; er, updike, nicht der doktor, hat da auch über Elfriede Jelinek was verlauten lassen. leider gibts nicht viel im netz davon. seinen neuen lese ich erst mit 39. um gottes willen. 25.02.05Virusnein. ich hör da nicht so auf. aber das wirklich untragbare an so einem verdammten infekt, der einem ans bett fesselt und nicht einmal lesen lässt, ist das tiefe eintauchen in den bewusstseinszustand unserer gesellschaft durch (nach langem wieder einmal) semiintensives fernsehen. ich hab ja hierenorts das eine oder andere mal meine verwunderung, begeisterung, verstörung, was weiss ich, auszudrücken versucht, über hotelküchenreportagen, autobahnscheisshausputztrupps oder solcher sachen. aber die wirklichkeit ist wie sie ist. fürchterlicher. mehr zu gegebener zeit; womöglich ohne fieber. nicht einmal von den augen einer gerade gebärenden, in die ich heute vormittag habe schauen können, nicht einmal davon ein wort. 20.02.05Vor dem Fall![]() doch ohne überraschungen, der tuntenball 2005 (vergleiche auch 2004). wenn man von der tatsache absieht, dass mir ein mich von der geschlechtlichen indifferenz sich um schwellkörper stulpender lippen überzeugen wollender knabe meine krawatte hat entwendet. was im übrigen meine bewertung der humanen relevanz von homosexualität wenig verändert hat. ich darf nämlich festhalten, dass ich mir in meinen von mir gepflegten anbahnungsgesprächen eine reduktion aufs sexuelle - und damit wesentliche - etwa in der form eines - bei allem sachlichen hintergrund immer nur platt zu kommunizierenden - verweises auf meine grossartigen cunniligualen fertigkeiten, nicht gestatte. egal. die wunderbar frische, in graz einige jahre lebende g. hat mich über den verlust meines gebindes hinwegtrösten können. im grunde ist die welt ja schön. im grunde. ![]() wer dieser krawatte an einem anderen hals als dem meinen ansichtig wird, möge sich bitte mit mir in verbindung setzen. größtmögliche diskretion ist natürlich garantiert! 19.02.05Viva la Divaheute abend tuntenball! wie oft werde ich aufgerissen? die zeit ist reif; für einen neuen rekord. und natürlich wieder in schwarzem anzug, rosa hemd und - man macht ja konzessionen - ohne krawatte. oder vielleicht doch mit krawatte. lassen sie mich überraschen. - and now to something completely different: city jumping. and, mtv liebt günther! Crash Test Dummies![]() «... gratis parken am samstag dürfen nun wieder die autofahrer in der grazer innenstadt. das erklärte bürgermeister nagl heute bei einer pressekonferenz ...» hat es gestern in steiermark heute geheissen. beim heutigen nichtganzfrühmorgendlichen frühstückseinkauf hat mir dann das weibliche aus einer umlandgemeinde mit ihrem auto zu einer zeit wo rechtschaffene bürger noch schlafen vom acker in meine stadt gefahrene parkplatzaufsichtsorgan erklärt, das sei nicht wahr. sie wisse von nichts. kurzentschlossen habe ich sie mit der in den weiten ärmeln meines schwarzen ledermantels verborgenen pumpgun niedergestreckt. kurzentschlossen habe ich einen lieblingsgemeinderat angerufen. der hat mir versichert, wie schlimm die lage im allgemeinen sei, wie schlimm im besonderen und wie schlimm überhaupt. dabei ist das eigentlich schlimme am leben, entweder unglücklich verliebt den preisverdächtigen roman zu schreiben. oder aber im querulantentum sein heil suchend sich mit parkplatzproblemen abzugeben. oh wonder. oh boyz! 18.02.0517.02.0516.02.05Coverdas cover (da links oben, der tim, der struppi und der apfel), das hab ich gerade bei Ligne Claire entdeckt. der kollege dort hat mir diese wunderbare illustration meiner achtziger gestohlen; direkt aus meinem kopf versteht sich. sogar mir selbst war sie so noch gar nicht bewusst. aber ich werde es ihm noch einmal durchgehen lassen. Reklameim grunde lange schon eine der besten webseiten eines weltweit tätigen unternehmens: prada.com. anschauen. We f*ck. We are.vielleicht mehr sex. um die besucherzahlen zu steigern. rate my cumshot drängt sich da auf. was es nicht alles gibt. oder aber fusionieren. also denk ich mal laut nach über so zwei, drei womöglich smarte und damit männliche kollegen aus womöglich verschiedenen gegenden, die gemeinsam statt ... um gottes willen, es geht bergab! ausserdem gibts viele kommentare nur, wenns ums f*cken geht. Featuring![]() Sista Pat, Patrick de Santos, Gunjan, Perry Farrell, Flaming Lips and David Byrne! all on «Cosmic Game» [ de | com ], the new album by Thievery Corporation. hear and buy now. 15.02.05Hearts II.because there's no better way to say «I love you.» - champions of charm! und grusskarten müssen nicht immer flach sein. 14.02.0513.02.05Plastic Bertrand![]() ![]() ![]() ![]() 10.02.0509.02.05Broadcasting![]() der grazer faschingsumzug. am faschingsdienstag. seit heuer - vielleicht auch schon seit dem letzten jahr - wird dieser nationwide übertragen. faschingsdienstag. umpa umpa umpa ab in den süüüüden umpa umpa umpa hat aber auch sein gutes; wie der rechtsanwalt ihm abzufinden weiss: wer vormittags zu trinken beginnt, kann rechtzeitig zuhause sein. was immer. wo immer. wer immer. faschingsdienstag. in graz. 07.02.05Mondayes ist kalt geworden; in dieser stadt. minus achtzehn. das sind dann zwanzig grad unterschied zu gestern. weil hier sowieso zuwenig übers wetter nachgedacht wird. BBB![]() ![]() ![]() was soll's? wir haben verlängert. wir gehen ins einundzwanzigste jahr. unbekümmert; und auch ein bisschen froh. der 56. (und 20. mit der ehre meiner anwesenheit ausgestattete) bauernbundball hat wieder mehr gehalten als er je zu versprechen im stande sein wird können. schauen sie sich das einmal an! 04.02.05Lösung«... but in the end they all agreed that it was simply the right thing to do.» and, btw, vote here for Wulffmorgenthaler to be the best comic strip appearing in a danish national newspaper! 03.02.0502.02.0501.02.05HubschrauberClarissa Stadler las gestern im literaturhaus aus ihrem roman "N. - Eine kleine Utopie". moderiert hat einfach Wolfgang Lorenz. sie hat irgendwie eine sehr schöne stimme.
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