16.03.10

Medianopolis


auf das interview mit Alan Rusbridger wurde in diesen tagen recht oft verwiesen. und oft mit dem zusatz, dieser Rusbrdger sei eine sehr gescheites kerlchen. das will ich gar nicht in frage stellen, ich gehe davon aus, dass ein chefredakteur des Guardian keine komplette null ist. was jetzt so hervorhebenswert intelligent (gescheit, neu, zukunftsweisend oder was immer) an seinen ausführungen sein soll, ich weiss es nicht so recht. eines darf ich etwa herausnehmen:

»Wenn man statt einer Theaterkritik dreihundert Kritiken hat, dann hat man eine wertvolle Konversation über das Theater.«

nein. dann hat man gedau das nicht, was ich haben möchte, wenn ich eine kritik eines theaterstücks lesen will. egal. das interview ist jedenfalls lesenswert. und gibt sicher einige anregungen: Angebot an Leser muss sich radikal verändern, Standard, 14.3.2010

Christian, 16.03.10 13:15

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