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12.02.09Reliim clubzwei durfte ich gestern den AKS-vorsitzenden Klaus Baumgartner kennenlernen. (sie erinnern sich, hände falten ...) seine perfektion im genderradebrechen hat er zumindest eindrucksvoll unter beweis gestellt. der junge mann, der österreichs jugend aus der knechtschaft verzopfter kleriker befreien und unsere kinder von der ungeheuren bedrohung des gruppenzwanges einer erstkommunion bewahren möchte, hat vor allem eines gesagt: schülerinnen und schüler. gefühlte 23000 mal hat der das gesagt. man stelle sich vor, welch spektakuläre ideen dieses jungen menschen uns in diesen eineinhalb stunden erreicht hätten, hätte er - zumindest jedes zweite mal - nur »schüler« gesagt. dass der religionsunterricht der achtziger jahre - als landesschulsprecher dieser zeit konnte ich auch über meine eigene schule hinausblicken - wenig mit den befürchtungen des offenbar unter einer naivitätserweiternden droge gestandenen unparteiischen gastgebers Michael Köhlmeier zu tun hatte, überrascht nicht allzusehr. Köhlmeiers position erklärt sich natürlich aus der zeit seines schültertums heraus. die einschätzungen des AKS-funktionärs sind aber bemerkenswert. entweder es hat einen unvorstellbaren rückschritt in der entwicklung des religionsunterrichts gegeben, oder aber - ich erlaube mir, dem nachzuhängen - dieser junge mann ist schlicht von schlichtem geiste. naja. wie gewohnt, gibt es eine umfassende (und weit weniger aneutrale) zusammenfassung des gestrigen clubzwei bei Rafael Buchegger. lesen sie sich das durch. Christian, 12.02.09 13:07 Comments
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