03.02.09

Gesellschaft


so in eigener sache, ich weiss schon. ist immer ein bisschen, also. egal. lese ich gestern abends auf der titelseite der zeit, in diesem unsäglichen österreich-eckerl, lese ich da »Glück für Senioren. Alte Herzen wieder jung ...« na, das ist ja was, denk ich mir und, gut das mach ich immer so, trenn einmal das erste buch vom rest. und will mir diese geschichte, von Nina Brnada, zu gemüte führen.

fängt die an, im lead, mit den worten »Viele Singles sind über 40 Jahre alt. Sie waren verheiratet, ...« wer ist diese Nina Brnada? wie alt ist sie? ich denk, im Datum hat die schon mal geschrieben. also gach so ein twentysomething, steht zu befürchten. wie vertrottelt ist unsere gesellschaft, dass da in der zeit irgendsoeine schreiberin »Senioren« in der gruppe der übervierzigjährigen verortet? dem dirndl, dem fehlt offenbar noch etwas erkenntnis. ach, lassen wir das.

Christian, 03.02.09 17:13

Comments

Was ist so schwer daran den Realitäten ins Auge zu blicken. Denk 20 Jahre zurück. Damals war jeder Vierzigjährige für uns zumindest in seinen geistigen Ansichten ein alter Mann.

Posted by Otto at 05.02.09 11:17
selbstverständlich. und - der morgen ist auch nach zwanzig jahren klüger als der abend - ich habe hier natürlich sehr überzogen. und war wohl auch etwas ruppig.

der umstand, die gruppe der 40 bis 59jährigen nicht als »senioren« anzusehen, in einer allgemeinen und der Zeit angemessenen betrachtung jedenfalls, bleibt bestehen.

Posted by Christian at 05.02.09 14:28
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