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30.07.10

Yeah Ministra


der standard bildet. vor allem ab. und vor allem, wenn eine georgische ministerin auf einer party rar bekleidet getanzt hat. bevor sie ministerin geworden ist. und da sie ministerin einer mitte-rechts-regierung ist, ist es offenbar wichtig, sich davon ein rechtes bild machen zu können. grundsätzlich sehe ich natürlich gerne tanzende junge mädels; noch dazu, wenn sie durch ihre aufmachung nicht allzuleicht ins schwitzen geraten.

Christian, Link | 12:02 | Comments (0)

29.07.10

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irgendwo bin ich dieser tage über so einen kleinen blogshop gestossen, da ist mir eingefallen, ich habe sowas vor 30 jahren ja auch einmal gehabt. sage und schreibe: den gibts noch immer. dann schau ich heute nach, hat doch jemand allen ernstes - vor bald einem jahr übrigens - eines meiner »luxusprodukte« gekauft. die hier abbildung findende uhr.


Diese tolle Uhr und mehr im EYP-Shop!

leider kann man ja - vor 30 jahren zumindest - nicht mehr als 1000 prozent oder so aufschlagen, sonst hätte ich dieses wunderbare kunstobjekt, das zugleich zeitmesser ist, natürlich nicht um schlappe 59,95 verschleudert.

Christian, Link | 07:55 | Comments (0)

28.07.10

Per Laura



Florian Satzingers 1. Skizzenbuch ist erschienen!
Duck - Birds and Pencils, Verlag Brand Studio Press


Christian, Link | 12:08 | Comments (0)

23.07.10

Eine Frage der Distanz


um gottes willen. die welt steht nicht mehr lang. kann nicht mehr lang stehen! dieser, mir fehlen die worte, dieser, wie soll ich ihn nennen? diese ausgeburt der unanständigkeit, dieser unmenschliche mensch, nein. mir fehlen die worte.

der Standard, wenigstens der Standard, der deckt das auf. zeigt die wahre widerliche fratze dieses wiener badbetreibers. der sich – man stelle sich das vor – nicht distanziert! nicht distanziert.

Christian, Link | 13:01 | Comments (0)

Jäger und Sammler


es gibt immer noch diesen augenblick des entsetzens, nachdem man das popup zum ausloggen von facebook aufgeklappt hat, »ausloggen« ausgelassen hat und dann bei diesen empfohlenen freunden nur mehr für eine oder zwei zehntelsekunden ein portrait aufblitzen sieht, in der urplötzlich hochsteigenden panik, einen superhasen übersehen zu haben.

das geht nicht übers hirn. instinkt ist das.

Christian, Link | 01:02 | Comments (0)

Oder so (II)


»Die ARD-Dokumentation Kampf im Klassenzimmer ist nur dann erschreckend, wenn man zuvor verblendet war oder verblendet hat und nun enttäuscht ist, dass eine Filmemacherin mit Wurzeln, jemand anderes würde sich so ein Werk nicht trauen oder dafür keine Genehmigung bekommen, mit geradezu deutscher Perspektive auf die neuen Menschen schaut.« - Bernd Zeller, Kampf gegen Rechts im Klassenzimmer

Christian, Link | 00:53 | Comments (0)

22.07.10

Oder so


»Ich glaube nicht, dass ich meiner Schwester erlauben würde, abends noch traineren oder joggen zu gehen.« - Kampf im Klassenzimmer: Deutsche Schüler in der Minderheit

::: ARD-Mediathek

Christian, Link | 21:21 | Comments (0)

Apocalypse


»Something terrible has happened! Any news about the poles? Do they still exist!?« - Wulffmorgenthaler mal wieder.

Christian, Link | 11:03 | Comments (0)

21.07.10

Hut ab


im grunde habe ich gestern abend erst bemerkt, dass Lena Meyer-Landrut nicht Lena Meyer-Landhut heisst. ich find das super.

Christian, Link | 15:33 | Comments (0)

20.07.10

Magazin



Сноб (Snob). kommt gedruckt sehr cool daher.
entdeckt beim moser vom mt.


Christian, Link | 17:00 | Comments (1)

Fischt fische Fische


gestern, in der nicht mehr ganz so unerträglichen abendhitze habe ich mich dabei ertappt, meinen kirchturmblickhaften eintrag zu verwünschen*. das verstehen wieder viele falsch, hab ich mir gedacht, zumindest anders als ich, hab ich mir gedacht, soll ich ihn löschen, oder nicht? aber dann ist mir bewusst geworden, man kann ganz ohne jeden genierer deutlich, richtig deutlich leerer sich darstellen. man kann nämlich gerade zum zweiten mal zum bundespräsident gewählt worden sein und am pogusch mit einem weinglasl in der hand in eine kamera hinein fischers-fritze-fischt labern. und damit offenbar die menschliche seite herrausstreichen versuchen. (wenn wir, edel und gut wie wir sind, wenigstens irgendeinen gedanken als mutter solchen verhaltens gelten lassen wollen.)

* verwünschen ist so überhaupt nicht das richtige wort.

Christian, Link | 14:02 | Comments (0)

19.07.10

Kirchturmblick


twitter gibt es jetzt ein paar jahre. facebook auch. und zig solcher applikationen, deren namen ich meistens schon wieder vergessen habe. (pounds oder plauz oder wie?) geben tuts diese sachen im übrigen schon viel länger. zumindest waren zahlreiche tools etwa im yahoo-universum schon verfügbar. gekannt hat die nur keiner. (keiner bedeutet in internetsprech zu wenige to not fail.)

etwa twitter: im grunde nichts anderes, als der standard-chat der späten neunziger, frühen nullerjahre. nur halt mit der viel besser funktionierenden imagination der allumfassung ausgestattet. auch wenn sich nämlich twitter (folgendes gilt auch für facebook) nicht nur arbeitslosen wie linksorientierten wiener geisteswissenschaftern, studierenden, schülern und über freie zeiteinteilung verfügende sekretariatsmitarbeiterinnen (sexismus 2.0) erschliesst, sondern eben auch dem farmer aus texas, der künstlerin aus Reykjavik oder dem pensionisten aus Brunsbüttel (vom ITler aus Neu-Delhi ganz zu schweigen), twittern die ja alle nicht miteinander. sondern bleiben, ganz nullerartig also, unter sich.

nehmen wir die österreichischen twitteranten heraus, die - da gäbe es tolle grafiken, die tolle leute toll machen könnten, wo so streams hin- und herfahren, und knotenpunkte hell leuchten usw. usf. - interagieren, dann ist das die gleiche überschaubare gruppe, die das auch schon im standard-chat miteinander getan hat. wahrscheinlich sogar die selbe, zumindest unter soziografischem aspekt. es hören halt mehr zu, sprich, lesen mehr mit, wenn etwa in einem d-zug einer fahren- oder in einer ubahn ein neuer unschuldsvermutungswitz ausgelassen wird.

aber das wissen wir ja eh alles. und es ist auch nicht schlimm.

mir ist das nur grade aufgestossen, weil ich mir mein blog-lese-verhalten der letzten monate, wohl fast eineinhalb jahre, vergegenwärtigt habe. es geht gegen null. die frau godany! keine ahnung, was ihre lieben gerade machen, was sie grad fotografiert, worüber sie grade nachdenkt. das sofa. da war ich jahrzehnte nicht mehr dort. der heinz! was wird gerade lost und was gefound? den schneeengel, gut, da war ich immer schon selten, aber jetzt? nulla, nada, nix. designblogs? urls vergessen! nicht alle natürlich. aber viel zu viele. helge? wer zum internet ist helge?

und diese reihe liesse sich fortsetzen. huidibui! und warum? weil ich jeden verdammten morgen (und manchmal sogar zwei-, dreimal am tag) in dieses facebook reinschau, irgendwo was like, irgendwo mich ärger (natürlich mich auch freue, aber das passt hier und heute nicht dazu) und glaub, ich könnte was versäumen, würde ich das nicht tun. selbiges gilt für twitter.

so. jetzt muss ich leider zu einem termin. sehen sie. nicht einmal mehr in ruhe einen blogeintrag stell ich zusammen. schieb in ihnen so hin, ungelesen, unkorrigiert, unreflektiert! dafür halt schnell, aktuell.

aha, ahahaha.

Christian, Link | 16:52 | Comments (0)

17.07.10

Würdig


»Netzer war, in großen Fußballmomenten, selbst beseligt. Er war ein heiliger Narr dieses Spiels, aber nicht närrisch. Seine Haltung war aristokratisch; der tatsächliche soziale Hintergrund tut dabei nichts zur Sache. Aristokraten gibt es in jeder Schicht – beziehungsweise eben meistens nicht.«
Er leuchtete von Jens Jessen, Die Zeit 29/10

Christian, Link | 20:32 | Comments (0)

Egalitär


»Nun liegt es alleine an der jungen Hartz-IV-Familie, das Beste aus ihrer Zukunft zu machen.« - beinah romantisches resümee eines beitrages der sendung We are family (wohl immer nachmittags auf PRO7).

Christian, Link | 20:16 | Comments (0)

16.07.10

Anständige 36 Grad


»Allerdings hatte ich nicht mit den zwei Kubikmetern Frau gerechnet, die sich soeben in der Bim neben mir setzten. Grausen vor Fremdschweiß beats Coolness.« - ein facebook-posting

die tägliche ration anständigkeit wird im netz angeklickt. im wirklichen leben graust man sich über zwei kubikmeter frau.

Christian, Link | 13:26 | Comments (0)

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Was viele gar nicht wissen: Man kann bei Enlarge auch im Archiv lesen! Also etwa nachlesen, was in Enlarge im Juli 2006 oder im Februar 2004 zu lesen war. Vielleicht entdecken Sie dann zufällig den ersten Podcast von Enlarge (vom 23. Juni 2004) oder - aus einer Zeit vor EN-TV - den Film »Autofasten« aus dem März 2006. Jedenfalls werden Sie über zahlreiche launige Texte stolpern, die nur einen kleinen Teil des unnachahmlichen Erfolgs dieser Seiten ausmachen. Von den vielen hervorragenden Links gar nicht zu reden! Dies, weil im Sommer '07 weniger los war und überhaupt und außerdem ...






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